Am 9. Oktober 1963 ging ein Bergsturz mit einem Volumen von rund 270 Millionen m3 in den Vajont-Stausee nieder. Dadurch entstand eine grosse Flutwelle, die sich über die Krone der Staumauer in das unterliegende Tal ergoss und das Städtchen Longarone sowie die Ortschaften Pirago, Rivalta, Villanova und Faè vollständig zerstörte. Bei der Katastrophe starben rund 2000 Menschen.
Bereits am 4. November 1960 war es zu einem Felssturz gekommen. 700’000 Kubikmeter Gesteinsmaterial stürzten in den See, ohne jedoch grosse Schäden anzurichten.
Der Bergsturz war menschgemacht. Erst durch das Aufstauen des Sees wurde die Talflanke dermassen instabil, dass sich die Felsmasse löste und in den See niederging.
Dokumentarfilm zum Ereignis
Wikipedia: Der Bergsturz von Vajont