Im Frühjahr 1991 stürzten aus der steilen westlichen Talflanke nahe Randa innerhalb von drei Wochen rund 30 Millionen m3 Fels ab. In diesem Zeitraum ereigneten sich zwei Hauptstürze (18.4.1991 und 9.5.1991).
Grosse Teile des Weilers Lerch mit 33 Landwirtschaftsgebäuden und Ferienhäusern sowie sieben Pferde und 35 Schafe wurden von den Bergsturzmassen überrollt, ebenso die Hauptstrasse nach Täsch und ein Abschnitt der Brig-Visp-Zermatt-Bahn. Eine mehrere Zentimeter hohe Staubschicht bedeckte das Tal.
Die Matter Vispa wurde durch die Bergsturz-Ablagerungen aufgestaut. Das Wasser wurde mit Pumpen über den natürlichen Staudamm geleitet. Nach langen Regenfällen fielen die Pumpen aus. In der Folge wurden die tiefer gelegenen Ortsteile Randas am 16. Juni 1991 überschwemmt.
Quellen: Die Ereignisse vom 18. April und 9. Mai 1991 bei Randa (VS); Wikipedia
„Der Bergsturz von Randa – eine wissenschaftlich-technische Dokumentation.“ Dokumentarfilm
Der erste Bergsturz
Der zweite Bergsturz
Ursachen des Bergsturzes bei Randa 1991
Wikipedia: Der Bergsturz von Randa
Wikipedia: Der Bergsturz von Randa und die Brig-Visp-Zermatt-Bahn