Erdbeben-Experiment 1, 2006: Stützen im Erdgeschoss
Dieser 1:1-Test zeigt, wie stark Stützen bei einem Erdbeben beansprucht werden – und wie wichtig es ist, diese erdbebengerecht zu bauen. Die Armierung / Bewehrung des Stahlbetons spielt dabei eine zentrale Rolle.
Wikipedia: Armierung / Bewehrung
Erdbeben-Experiment 2, 2006: Stützen im Erdgeschoss
Die relativ kurzen Stützen werden massiv beansprucht. Die Bodenbewegung, die das Gebäude ins Schwingen bringt, entspricht den Bodenbewegungen während des Kobe-Bebens (Japan, 1995) mit Magnitude 7.2.
Wikipedia: Das Erdbeben von Kōbe 1995
Erdbeben-Experiment 3, 2007: Der Elefant auf high heels
In diesem Experiment sind das 2. bis 6. Stockwerk der Elefant. Die Stützen im Parterre sind die high heels, auf denen der Elefant steht. Bei einem Beben knickt der Elefant auf den high heels ein – das Erdgeschoss gibt nach. In diesem Versuch hält der blaue Stahlturm den kippenden Elefanten davon ab, das Erdgeschoss gänzlich zu zerstören.
Erdbeben-Experiment 04 zum Thema Stützen
Eine bereits stark beschädigte Stütze wird durch ein „Nachbeben“ erneut beansprucht.
Erdbeben in Hualien, Ostküste Taiwan, 2018, Magnitude 6.4
Ab 00:13 Das Yunmen Cuiti Gebäude ist in arger Schieflage, weil während des Erdbebens ein Teil der Stützen im Erdgeschoss kollabierte. Hier wird nochmals deutlich, wie essenziell die Erdbebensicherheit von Stützen im Erdgeschoss für das gesamte Gebäude ist.
Ab 01:24 Luftaufnahme eines mehrstöckigen Gebäudes, das während dem Beben „auf den Rücken kippte“, ohne dabei vollständig zerstört zu werden.
00:42 Hier sieht man, wie die Rettungskräfte auf der Fassade des Gebäudes stehen.