Felssturz in Kirgisistan, September 2020
Kara-Keche Pass, Naryn Region. Geschätztes Volumen: rund 900’000 Kubikmeter. Eindeutiges Merkmal eines Sturzereignisses: Viel, viel Staub.
Felssturz in Pingtung, Taiwan
Der Felssturz kündigte sich an: Vor dem Sturz sind rund eine Minute lang Steinschlag zu sehen.
Felssturz in Stillwater County, 2019
Spektakulärer Absturz einer Felsmasse. Diese fiel kopfüber talwärts – Geologen bezeichnen dies als „toppling“. Wahrscheinlich haben die Bergsteiger, die beobachten und filmen, den Sturz ausgelöst. Quelle: Stillwater County Department of Emergency Services
Felssturz in Stuls, Südtirol, 2016
Während dem Errichten einer Schutzmauer in Stuls in der Gemeinde Moos in Passeier kam es zum Herauskippen eines grossen Felsblockes oberhalb der Baustelle. Die anwesenden Arbeiter erkannten die Gefahr zum Glück früh genug und konnten sich in Sicherheit bringen.
Felssturz in Tavanasa GR, 2002
Am 6. Juni 2002 gingen bei einem grösseren Felssturz schätzungsweise 100’000 m3 Fels ins Tobel des Tscharbachs (Gemeinde Tavanasa) nieder. Der Felssturz kündigte sich eine Woche zuvor durch sich öffnende Risse im Fels und unmittelbar vor dem Abbruch durch zunehmende Steinschlagaktivität an. Die Ablagerungen bestehen aus bis zu Einfamilienhaus grossen Blöcken. Schäden entstanden keine. Die Felssturzmassen blieben im Tobel des Tscharbachs liegen. Film: Marius Cathomen, Danis
Die Felssturzablagerungen in der swisstopo-Luftaufnahme
Felssturz Lostallo GR, 24.4.2012
Felssturz am Mel de la Niva, Gemeinde Evolène, 2015
Der Felssturz am Mel de la Niva ereignete sich am 19. Oktober 2015, um 09:25 Uhr. Rund 2000 Kubikmeter Fels lösten sich und stürzten talwärts. Ein kleines Dorf wurde evakuiert und eine Strasse gesperrt. Die stürzenden Felsmassen erreichten das Dorf und die Strasse jedoch nicht.
Wissenschaftliche Publikation zum Ereignis
Swisstopo-Luftaufnahme: Einer der abgestürzten Felsblöcke. Zum Vergleich rechts davon ein Gebäude.
Felssturz in Zhenfeng County, Guizhou Provinz, SW China, 2017
Der Felssturz ereignete sich nach tagelangem Regenfall. Die Felsmasse fällt kopfüber talwärts – Geologen bezeichnen dies als „toppling“. Vor dem Ereignis beobachtete man einen grossen Felsspalt. Das Gebiet wurde sofort abgesperrt. Fünf Minuten nach dem Absperren des Gefahrengebiets ging der Felssturz nieder.