Unwetter im südindischen Bundesstaat Kerala, 2018
Die Überschwemmungen in Kerala im Jahr 2018 waren eine der verheerendsten Naturkatastrophen in der jüngeren Geschichte Indiens. Der Bundesstaat erlebte während der Monsunzeit 2018 beispiellose Niederschläge, wobei in einigen Gebieten 250 bis 400 % mehr Regen als normal fiel. Dieses katastrophale Ereignis führte dazu, dass fast alle 44 Flüsse in Kerala über die Ufer traten, 35 grosse Dämme geöffnet werden mussten und etwa 25% der Fläche des Bundesstaates unter Wasser stand. Was als saisonale Monsunregenfälle begann, eskalierte zu einer Katastrophe enormen Ausmasses.
- Die Katastrophe forderte 433 Menschenleben, wobei viele Todesfälle durch Ertrinken, Erdrutsche und einstürzende Gebäude verursacht wurden.
- Ungefähr 1,4 Millionen Menschen wurden aus ihren Häusern vertrieben. Auf dem Höhepunkt der Katastrophe waren im gesamten Bundesstaat 5.645 Notunterkünfte in Betrieb.
- Die Überschwemmungen beschädigten oder zerstörten rund 10.000 Kilometer Strassen und Autobahnen, wobei viele Brücken vollständig weggespült wurden.
- Über 16.000 Transformatoren wurden zerstört und Stromleitungen im gesamten Bundesstaat unterbrochen. Etwa 1,8 Millionen Haushalte waren während der Katastrophe ohne Stromversorgung.
- Öffentliche Einrichtungen, darunter 1’613 Schulen, 97 Gesundheitseinrichtungen und zahlreiche Regierungsgebäude, wurden beschädigt. Dadurch wurden wichtige Dienstleistungen gerade dann unterbrochen, als sie am dringendsten benötigt wurden.
Quelle: Kerala Floods 2018: Causes, Impacts, and Disaster Response
Video 1
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Ufer-Erosion lässt Haus in den Fluss stürzen
Kerala Floods: House Washed Away in Overflowing River Amid Heavy Rainfall In Kottayam
Niedergehende Rutschung erfasst Menschen und Haus
Kerala flood real landslide CCTV visual
Wikipedia: 2018 Kerala floods
Unwetter in Rwanda, 2020
Starker Regen, Blitze und Gewitter trafen das Land zwischen dem 2. und 4. März und forderten fünf Todesopfer.
- drei Personen starben bei Überschwemmungen.
- zwei Personen wurden durch Blitzschlag getötet.
- Insgesamt wurden 13 Menschen verletzt und 42 Häuser zerstört.
- Strassen und Brücken wurden beschädigt oder zerstört.
Im April starben 6 Menschen, nachdem heftige Regenfälle im Bezirk Gicumbi in der Nordprovinz Erdrutsche ausgelöst hatten.
Sachwerte, Infrastruktur und Viehbestände wurden beschädigt oder zerstört. Starke Regenfälle betrafen am 19. und 20. April auch Teile der Ostprovinz. Hier verloren laut Medienberichten mindestens drei Menschen bei verschiedenen Überschwemmungen im Bezirk Gatsibo ihr Leben.
Starke Regenfälle im ganzen Land vom 1. bis 3. Mai verursachten schwere Schäden und forderten acht Todesopfer. 70 Menschen starben bei Überschwemmungen und Erdrutschen nach sintflutartigen Regenfällen. Der Regen und die Überschwemmungen zerstörten 91 Häuser und fünf Brücken und spülten Ernten weg.
Video 1
Video 2: earth flow
Video 3: earth flow 2
Wikipedia: 2020 East Africa floods
Letzte Bearbeitung: 16.12.2025, markus weidmann