

Ein besonders gut erforschtes Beispiel einer Erdbebenserie in Graubünden ist die Serie von 2007 bis 2009 im Raum Paspels. Sie begann Anfang August 2007 und erreichte ihren Höhepunkt am 21. Januar 2008 mit einem Beben der Magnitude 4.0. Bis Ende 2009 wurden insgesamt 37 Beben registriert, die diesem Schwarm zugeordnet werden konnten.
Die Erdbebenherde (Hypozentren) lagen in rund 8 km Tiefe auf einer fast Ost-West verlaufenden Bruchfläche mit einer horizontalen Länge von mindestens 700 m und einer senkrechten Ausdehnung von rund 500 m.
Quelle
Letzte Bearbeitung: 17.12.2025, markus weidmann

