Allein in Norwegen leben mehr als 100’000 Menschen auf Untergrund aus Quick clay.
Wikipedia zu Quick clay: englisch deutsch
Erläuterndes Video zum Quickclay-Phänomen
Erläuterungen anhand einer Quickclay-Rutschung in Norwegen im Jahr 2025. Quelle: Timothy Catron
Quickclay-Rutschung in Alta, Norwegen, 2020
Am 3. Juni 2020 löste sich an der Küste von Alta ein grössere Rutschmasse mit mehreren Gebäuden. Sie bewegte sich gemächlich meerwärts und ging allmählich unter. Quelle: Jan Egil Bakkeby
Die Rissa-Ruschung, 1978
Am 29. April 1978 verwüstete eine Quickclay-Rutschung grosse Teile des ländlichen Bezirks Rissa in Mittelnorwegen. Eine Person kam ums Leben; 13 Bauernhöfe, zwei Wohnhäuser, eine Hütte und ein Gemeindezentrum wurden von den tonigen Rutschmassen verschüttet.
Die Rutschung hatte ein Volumen von fünf bis sechs Millionen Kubikmetern, ihre Fläche war rund 330’000 m² gross. Sie hinterliess eine 1.5 Kilometer lange Rutschfläche.
Als die Rutschmasse ins Meer eintauchte und dabei eine Flutwelle auslöste, entstanden am gegenüberliegenden Ufer in der Gemeinde Leira grosse Sachschäden – denn hier war die Flutwelle drei Meter hoch. Quelle: Norges Geotekniske Institutt NGI
Die Rutschung
Erläuternder Film zur Rutschung