Rutschung Gondo, 2000
Am 13. und 14. Oktober gingen im Wallis ergiebige Regenfälle nieder. Besonders kritisch war die Lage in der Gondoschlucht. Der Bach aus dem Zwischbergental und die Doveria führten Hochwasser.
Oberhalb des Dorfes Gondo durchtränkte der Regen den Untergrund zwischen einer grossen Felswand und einer gegen Steinschlag errichteten Schutzmauer. Um 10:45 vermochte die Schutzmauer das Gewicht des durchnässten Untergrundes nicht mehr zu halten. Sie rutschte zusammen mit dem Untergrund ab. 13 Menschen wurden getötet, acht Gebäude wurden zerstört. Der Stockalperturm wurde schwer beschädigt.
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Detaillierte Informationen zum Ereignis
Rutschung in Maierato, Kalabrien, 2010
Am 15. Februar 2010 ging in Maierato, einem Dorf in Kalabrien, nach lang andauernden Regenfällen eine spektakuläre Rutschung nieder. Sie war rund ein Kilometer lang und 500 Meter breit. Ihr Volumen wurde auf 5 Millionen Kubikmeter geschätzt. Videos zeigen, wie rasch sich die Rutschmasse bewegte. Am 20. Februar rutschten weitere 500’000 Kubikmeter talwärts.
Wissenschaftliche Publikation zur Rutschung
Rutschung in der Provinz Guizhou, China, 2015
Die Rutschung löste sich im Steilhang hinter zwei Gebäuden einer Häuserzeile. Sie drückte die Gebäude allmählich nach vorn, bis diese kollabierten und auf die Strasse stürzten.
Rutschung im Himalaya, 2019
Ein aussergewöhnlicher Kollaps in einem Hang. Der grosse, unverwitterte Block rutschte zuerst, pflügte den Untergrund talwärts. Anschliessend stürzte er kopfüber und zerfiel in Bruchteile.
Rutschung in Sanming, Fujian, China, 2019
Die Rutschung ging nach langandauernden intensiven Regenfällen nieder.
Rutschung in Fujian, 2019
Am 13. Juni 2018 ging um 16:07 eine Rutschung in besiedeltes Gebiet nieder. Sie zerstörte mehr als ein Dutzend Fahrzeuge.
Rutschung in North Salt Lake City, Utah, 2014
Am 5. August 2024 ging in North Salt Lake City eine halbmondförmige Rutschung mit einem Volumen von rund 100’000 m3 nieder. Die Rutschung hatte eine Fläche von 15’000 Quadratmetern und war rund 6 Meter mächtig. Sie ereignete sich, als schwere Gewitter Utah und Nevada heimsuchten.
Die Rutschung bewegte sich sehr langsam. So hatten die Bewohner der unterliegenden Häuser genügend Zeit für eine Evakuation. Eine Zeitlupen-Aufnahme zeigt, wie sich die Rutschung auf den Betrachter zu bewegte.
Die Rutschung kam nicht überraschend. Vor dem Ereignis beobachteten Geologen fast ein Jahr lang Risse im Untergrund des Geländes oberhalb der Häuser. Vor dem Ereignis trug man im Rutschgebiet Erdmassen ab, um die Steilheit des Hanges zu verringern und den Druck zu mindern. Doch diese Massnahmen konnten nicht verhindern, dass die Rutschung niederging.
Zeitlupen-Aufnahme der Rutschbewegung im Frontbereich
Berichterstattung zum Ereignis