Erdbeben in Alaska, 1964
Das Beben hatte eine Magnitude von 9.2. Es führte zu massiven Rutschungen, Sackungen und anderen Veränderungen des Untergrundes. 131 Menschen kamen ums Leben; fast alle durch Tsunamis, die die Fjorde des Prinz-William-Sund und der Kenai-Halbinsel heimsuchten und bis zu rund 70 Meter hoch waren.
Video in der British-Pathé-Sammlung
Das Grosse Alaska-Beben in YouTube
Wikipedia: das Grosse Alaska-Beben
Erdbeben im Süden von Hokkaido, Japan, 2018, Magnitude 6.6
Am 6. August um ca. 03:07 Uhr morgens ereignete sich in Japan ein Erdbeben. Sein Epizentrum befand sich in der Region Iburi im Südwesten von Hokkaido. In der Stadt Atsuma, nahe dem Epizentrum, kam es zu unzähligen grossflächigen Rutschungen.
Diese ereigneten sich in erster Linie dort, wo der Untergrund aus unverfestigten vulkanischen Ablagerungen bestand.
Wikipedia: Informationen zum Hokkaidō-Erdbeben 2018 und den unzähligen Rutschungen
Erdbeben in Japan, 2024, Magnitude 7.5
Am 1. Januar 2024 ereignete sich auf der Noto-Halbinsel im japanischen Ishikawa ein Beben der Magnitude 7.5. In der gesamten Gebirgsregion der Halbinsel kam es zu zahlreichen Rutschungen. Dieses Video zeigt eine Rutschung in form eines earth flow.
Wikipedia: Das Noto-Erdbeben 2024
Erdbeben-Entstehung
Erdbeben in Izmit, Türkei, 1999 und die Nordanatolische Verwerfung
00:02: Satellitenansicht auf den Westen der Türkei. Im Norden das Schwarze Meer, am linken Bildrand Istanbul, in der Bildmitte Izmit, das 1999 durch ein Erdbeben mit Magnitude 7.6 verheerende Schäden erlitt. Die rote Linie, welche unterhalb des Wortes „Izmit“ quer durchs Bild verläuft, ist die sogenannte Nordanatolische Verwerfung.
00:06 Vereinfachte Satellitenansicht. Rote Linie: Nordanatolische Verwerfung.
00:07: Der Bereich nördlich der Verwerfung bewegt sich nach Osten, der Bereich südlich der Verwerfung nach Westen, 200 Jahre lang. Entlang der Verwerfung bewegen sich der nördliche und südliche Teil nicht aneinander vorbei. Folge: der nördliche und der südliche Teil werden deformiert. Spannung baut sich auf.
00:17: Die Spannung ist so gross, dass es entlang eines Abschnittes der Nordanatolischen Verwerfung zu einer ruckartigen Bewegung kommt. Von der Verwerfung aus breiten sich Erdbebenwellen aus. Sie erreichen die Erdoberfläche – und lassen Izmit erbeben.
00:18: Die Situation nach dem Beben. Der „Riss“ in der Bildmitte: der „entspannte“ Bereich der Verwerfung.
00:21: Die Bereiche nördlich und südlich der Verwerfung sind entspannt (blaue Farbe). In den Bereichen östlich und westlich des entspannten Abschnittes hat keine Bewegung entlang der Verwerfung stattgefunden (rote und gelbe Bereiche) Hier müssen früher oder später auch Bewegungen stattfinden. Sie werden dabei Erdbeben erzeugen.
Istanbul befindet sich im Bereich der roten / gelben Fläche links im Bild – wird also früher oder später ein ähnliches Schicksal erleiden wie Izmit.
YouTube: Weiterer Video mit Erläuterungen zur Nordanatolischen Verwerfung
YouTube: Das Izmit-Erdbeben 1999
Wikipedia: