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- Welche Evidenzen gibt es für das Alter von 9494 Jahren?
- Was bedeuten die Gletscherfindlinge auf den Bergsturzablagerungen bezüglich dem Alter des Bergsturzes?
- Welche Besonderheiten zeigen sich in der Bergsturzlandschaft?
- Gab es Zeugen des Ereignisses?
- Quellen / Literatur
- Erforschung des Bergsturz-Ereignisses
- Umfahrung Flims, Grundwasser in den Bergsturzmassen
Welche Evidenzen gibt es für das Alter von 9494 Jahren?
1. Das Alter von Holz aus der Rabiusaschlucht
Im Ausgang des Safientals, in der Rabiusaschlucht, wurden vom Trümmerstrom überfahrene Holzstücke gefunden. Eine Altersdatierung dieser Holzstücke zeigte, dass sich der Bergsturz eindeutig nach der letzten Eiszeit ereignete.
2. Das Alter von Ablagerungen im Bodensee
Die Flutwelle, welche der Bergsturz auslöste, ergoss sich in den Bodensee und hinterliess in den Ablagerungen eine besondere Schicht, welche auf ein Alter von 9400 Jahren datiert wird.
3. Das Alter von Ablagerungen in Seen, die auf den Bergsturzablagerungen entstanden
Sie deuten auf ein Alter von 9400 bis 9500 Jahren hin.
4. Ein Baumstamm (Eichenstrunk), der 1961 bei Rueun gefunden wurde
Er ermöglichte es, den Bergsturz mittels einer Kombination von Baum-Jahresringanalysen (Dendrochronologie) und 14C-Datierungen zu datieren. Die Analysen ergaben, dass die Eiche vor 9493 ± 2 Jahren [referenziert auf das Jahr 2025] (7469 ± 2 Jahren v. Chr.) starb, als sie vom Ilanzersee überflutet wurde. Sie war zu ihrem Todeszeitpunkt 359 Jahre alt. Der Eichenstrunk war bereits im Jahr 1961 dokumentiert und eingelagert worden. Er konnte aber erst jetzt mittels präzisen und günstigen Messmethoden ausgewertet werden.

Der Strunk der 359 Jahre alten Eiche, die vor 9493 ± 2 Jahren im Ilanzersee ertrank. Die älteste datierte Eiche im Kanton Graubünden ermöglicht die genaueste Datierung des grössten Bergsturzes der Alpen.

Digitales Geländemodell (swisstopo) mit der Ausdehnung des Ilanzersees. Der See reichte bis Zignau und Peiden Bogn. Ein Teil der Bergsturztrümmer wurden geflutet. Die Krone des natürlichen Staudammes lag etwas westlich der Station Versam/Safien. Der Stern bezeichnet den Fundort der Eiche in Rueun. Grafik A. Pfiffner.
Was bedeuten die Gletscherfindlinge auf den Bergsturzablagerungen bezüglich dem Alter des Bergsturzes?
Lange Zeit glaubte man, diese Findlinge stammten von Gletschern, welche sie während der letzten Eiszeit auf den Bergsturzablagerungen deponiert hätten. Dementsprechend wurde der Bergsturz als älter als das Ende der letzten Eiszeit angesehen. Heute weiss man aufgrund verschiedener Evidenzen, dass sich der Bergsturz erst nach dem Ende der letzten Eiszeit ereignete. Man geht deshalb davon aus, dass die Findlinge vom Bergsturz talwärts getragen wurden.
Welche Besonderheiten zeigen sich in der Bergsturzlandschaft?
In der Oberfläche der Sturzmasse gibt es zahlreiche grosse, trichterartige Vertiefungen. Einige Beispiele:
- Trichter nördlich von Versam
- grosser Trichter im Raum Lengwald
- Trichter südwestlich Trin Digg
- Doppeltrichter südwestlich Trin Digg

Gab es Zeugen des Ereignisses?
Vor 9500 bis 9000 Jahren (Mittelsteinzeit) zogen Nomaden durchs Rheintal. Sie waren Zeugen – oder vielleicht sogar Opfer – des Bergsturzes.
Quellen / Literatur
> Erforschung des Bergsturz-Ereignisses
- Pfiffner, O. A. & Wyss, R. (2025): Blatt 1195 Reichenau. – Geol. Atlas Schweiz 1: 25 000, Erläut.
180. download
- UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona: Spektakuläre neue Erkenntnisse zum Flimser Bergsturz. Medienmitteilung. Sargans/Chur/Flims/Bern, 13. Dezember 2024. download
- Pfiffner, O.A.: The Flims rock avalanche: structure and consequences. Swiss J Geosci 115, 24 (2022). download
- Pfiffner, OA, Wyss R (2025) Geologischer Atlas 1: 25’000 Blatt Reichenau, Nr. 180,
Erläuterungen.
- Caprez, J.: Das Flimser Bergsturzereignis. 3D-Geländerekonstruktion und Volumenberechnungen mit Hilfe von GIS. Diplomarbeit. Geographisches Institut der Universität Zürich, 2008 download
- v. Poschinger A, Haas U (1997) Der Flimser Bergsturz, doch ein warmzeitliches
Ereignis? Bull. Angew. Geol, 2/1, 35-46. download
- Pfiffner, O.A.: Die Bergstürze von Flims und Tamins (2023), UNESCO-Welterbe
Tektonikarena Sardona. download
- Pfiffner, O.A.: Landschaft und Natur – die Tumas von Domat/Ems. download
- Übersicht über die Literatur zum Flimser Bergsturz download
- Andreas von Poschinger: Weitere Erkenntnisse und weitere Fragen zum Flimser Bergsturz. Bull. angew. Geol. Vol. 11/2 Dezember 2006. download
- Gaudenz Deplazes: Seesedimente auf der Flimser Bergsturzmasse: Ein neuer Ansatz zur Datierung der grössten Massenbewegung der Alpen. Diplomarbeit. Oktober 2005. download
- Pfiffner, O.A. 2023 The Rock Avalanches of Flims and Tamins: their Kinematics and Landscape Impacts. Geology, Earth and Marine Sciences, vol. 5/8, 1-7.
- Pfiffner O.A., 2024, Landschaften und Geologie der Schweiz, Haupt Verlag, 2. Aufl.
- Wildi, W. & Pfiffner, O.A., 2025, Auf den Spuren folgenschwerer Naturereignisse in der Schweiz – Mit 25 geologischen Exkursionen. Haupt Verlag, Bern.
- Andreas von Poschinger: Der Flimser Bergsturz. Spuren einer Katastrophe. Wanderungen in die Erdgeschichte 46. Flyer zum Buch
- Abele G (1974) Bergstürze in den Alpen: Ihre Verbreitung, Morphologie und
Folgeerscheinungen. Deutscher Alpenverein: Wissenschaftliche Alpenvereinshefte, Bd 25, 230 pp.
- Aaron, J. Wolter A, Löw S, Volken S (2020) Understanding Failure and Runout
Mechanisms of the Flims Rockslide/Rock Avalanche. Front. Earth Sci 8: 224.
- Dieleman, C.: Reconsidering the origin of the Sedrun fans (Graubünden, Switzerland), E&G Quaternary Sci. J., 67, 17–23, 2018. download
> Umfahrung Flims, Grundwasser in den Bergsturzmassen
- Schweizerisches Institut für Speläologie und Karstforschung: Wasserwege der Gemeinde Flims und ihre Einflüsse auf den Caumasee. Öffentlicher Bericht 2004-2008 download
- Bonanomi, Yves / Brunschwiler, Jean-Pierre / Frei, Walter: Flimser Bergsturzgebiet: geologische Untersuchungen. Schweizer Ingenieur und Architekt, Band (Jahr): 111 (1993), Heft 33/34. download
- Fluder, Anton: Der Kampf mit dem Trümmerhaufen: anspruchsvolle Lockergesteinsvortriebe für die Umfahrung Flims. Tec21, Band (Jahr): 130 (2004). download
Links
UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona
Letzte Bearbeitung: 31.3.2026, markus weidmann
Die Auswirkungen des Flimser Bergsturzes
Der Bergsturz
Welche Auswirkungen hatte der Bergsturz?
> Auswirkungen auf den Bonaduzer See und die Talfüllung
Die Felsmasse des Bergsturzes stürzte …
- in den Bonaduzer See.
- in die wassergetränkten Ablagerungen am Grund des Bonaduzer Sees. Diese bestanden aus Kies, Sand und Ton, welche der Vorderrhein und der Hinterrhein im See abgelagert hatten.
- in die mit Grundwasser durchtränkte Talfüllung. Auch diese bestand aus Kies, Sand und Ton, welche der Vorderrhein und seine Zuflüsse seit dem Ende der letzten Eiszeit in den Talgrund eingebracht hatten.
Als die Bergsturzmasse niederging, presste sie das Seewasser sowie die See- und Talfüllungen zur Seite. Diese durchmischten sich und verhielten sich wie ein dickflüssiger Brei bzw. eine Suspension. Es entstanden dabei gigantische, breiartige Flutwellen. Die Ablagerungen dieser Flutwellen werden als „Bonaduzer Kies“ bezeichnet.
Die Flutwellen und die Ablagerungen des Flimser Bergsturzes
Bei Reichenau prallten die Flutwellen auf den Riegel der Taminser Bergsturz-Ablagerungen. Ein Teil der Flutwellen überströmte diese Ablagerungen tsunamiartig, schlug eine Bresche und riss Teile des Riegels mit und verfrachtete diese in Richtung Chur. Sie blieben weiter talabwärts als Hügel liegen. Die bekanntesten dieser Hügel sind die Tumas in und rund um Domat/Ems. Weitere befinden sich in Felsberg und Chur. Schlussendlich ergossen sich ein Gemisch von Sand und Wasser dieser Flutwellen in den Bodensee und hinterliessen dort eine auffällige Schicht in den Ablagerungen.
Ein anderer Teil der breiartigen Flutwellen wurde durch den Riegel des Taminser Bergsturzes in Richtung Thusis abgelenkt, riss Teile des Taminser Bergsturzes mit und verfrachtete diese ins Domleschg (Tuma im Raum Pardisla östlich von Unterrealta und Tuma im Raum Pro Curtgegn östlich der RhB-Station Rodels/Realta).

> Auswirkung auf den Vorderrhein und seine Zuflüsse: der Ilanzersee
Die Bergsturzmassen stauten den Vorderrhein auf. So entstand flussaufwärts innerhalb weniger Jahre der sogenannte Ilanzer See. Als dieser seine grösste Ausdehnung erreichte (Seespiegel auf rund 820 m.ü.M.), war er einiges länger als der Walensee und dehnte sich bis nach Zignau und Peiden Bad aus. Würde er sich heute bilden, wären Ortschaften wie Ilanz oder Sagogn unter Wasser.

Blau: Der Ilanzer See in seiner grössten Ausdehnung. Er war rund 25 Kilometer lang und an seiner tiefsten Stelle über 100 Meter tief. Rotbraun: Bergsturz-Ablagerungen im Raum Flims – Laax. Blaue Punkte: Ortschaften, die durch den See geflutet worden wären.

Der Ilanzer See in seiner grössten Ausdehnung im Raum Sagogn-Valendas. Sicht von Ilanz aus Richtung Chur. Sagogn und Valendas wären durch den See geflutet worden. Rot: Bergsturz-Ablagerungen.
Der sinnflutartige Ausbruch des Ilanzer Sees
Als der Ilanzer See voll war, überlief er. Das Wasser begann, sich einen Weg durch die Bergsturz-Ablagerungen zu suchen und schnitt sich allmählich tiefer ein. Irgendwann erfolgte ein erster Ausbruch. Der Stausee entleerte sich sintflutartig; gigantische Wassermassen flossen talwärts. Sie rissen grosse Mengen an Material mit sich. Sukzessive schnitt sich der Vorderrhein tiefer ein, sodass innerhalb relativ kurzer Zeit eine Schluchtkerbe entstand.
Während den ersten Ausbruchsereignisssen flossen grosse Wasser- und Geröllmassen Richtung Rheintal. Diese Flutwellen verheerten das Rheintal bis zum Bodensee. Im Bodensee hinterliessen sie eine weitere auffällige Schicht in den Ablagerungen. Anschliessend tiefte sich der Vorderrhein innerhalb etwa 900 Jahren in mehreren Etappen bis auf das heutige Niveau ein. Dies entspricht einer durchschnittlichen Eintiefungsrate von 3.3 cm pro Jahr. Reste von Flusskiesen über dem heutigen Niveau des Vorderrheins belegen, dass diese Eintiefung nicht kontinuierlich erfolgte.

> Auswirkungen auf die Safientaler Rabiusa: der Versamer See


Die Bergsturz-Ablagerungen führten dazu, dass auch die aus dem Safiental fliessende Rabiusa im Raum Versamertobel aufgestaut wurde. Es entstand der Versamer See (Bild links, untere Bildhälfte). Als der Versamer See überlief, suchte sich die Rabiusa zusammen mit dem Vorderrhein und dem Flem einen neuen Weg in Richtung Chur. Allmählich tiefte sich die Rabiusa in die Bergsturzablagerungen ein – und der Versamer See verschwand (Bild rechts).
> Auswirkungen auf den Flem: der Lag Segnas Sut und die Segenesebene

Situation vor dem Bergsturz. Sicht von den Tschingelhörnern Richtung Vorderrheintal. Östlich vom Standort der Segneshütte der Bereich, der abstürzen wird (rotbraun). Zusammen mit der Flanke von Nagens bildet dieser Bereich das V-förmige Segnestal, durch das der Flem ins Vorderrheintal hinunter floss.

Situation nach dem Bergsturz. Die linke Flanke des Segnestals ist weg. Das Vorderrheintal ist unter Ablagerungen begraben. Im Bereich der Segneshütte führen Bergsturzablagerungen (orange Farbe) dazu, dass der Flem aufgestaut wird. So entsteht hinter dem Bergsturz-Riegel ein See – der «Lag Segnas Sut». Der Flem und der Zufluss aus dem Segnes-Gletscherbach füllte diesen See allmählich mit Ablagerungen auf. So entsteht aus dem «Lag Segnas Sut» der «Plaun Segnas Sut», die untere Segnesebene.

Die Segnesebene (der einstige «Lag Segnas Sut») und der Riegel aus Bergsturz-Ablagerungen, der den See aufgestaut hat.
> Auswirkungen auf den Flem: der Muliner See
Der Bergsturz zwang den Flem, sich über Flims und Trin Mulin einen neuen Weg zum Rhein zu suchen. Man geht davon aus, dass er im Raum Trin Mulin (zusammen mit der Turnigla und dem Bach aus der Val Trimosa) aufgestaut wurde. So entstand der Muliner See.

Der natürliche Staudamm aus Bergsturzablagerungen, der den Flem daran hinderte, nach Süden abzufliessen, befand sich zwischen Pintrun und Spuschament beim Punkt 802. Der in der Karte eingetragene Standort einer Tafel bezeichnet den Standort einer Welterbe-Tafel im Raum Mulin.


Links: Rekonstruktion der Bergsturzablagerungen im Raum Flims – Trin Mulin – Versam (orange) mit verschiedenen Seen, die durch das Ereignis entstanden (grösste Ausdehnung). Zustand vor dem sintflutartigen Ausbruch des Ilanzer Sees. In der Bildmitte der Muliner See. Rechts: Heutiger Zustand.Weil sich der Flem in die Bergsturzmasse eintiefte, entleerte sich der Muliner See vollständig.
> Auswirkungen in Form von kleineren Seen
Abgesehen von den grossen Seen entstand eine Vielzahl von kleineren Seen.
- Caumasee (Lag la Cauma)
Der Caumasee ist stark von den Grundwasserströmen abhängig, welche die Bergsturzablagerungen durchfliessen. Er hat keinen oberirdischen Zufluss und Abfluss und ist ein beliebter Badesee. Sein kristallklares Wasser hat Trinkwasser-Qualität.
- Lag Prau Tuleritg
Auch der Lag Prau Tuleritg ist stark von den Grundwasserströmen abhängig, welche die Bergsturzablagerungen durchfliessen. Er trocknet im Herbst komplett aus. Im Frühsommer füllt er sich innerhalb weniger Tage mit Wasser, das ihm der Pulté-Bach liefert. Er hat keinen oberirdischen
Abfluss. Sein Wasser fliesst als Grundwasserstrom in den 500 Meter entfernten Caumasee.
- Crestasee
Der Crestasee war einst nah dran, zu verschwinden. Denn im 19. Jahrhundert versuchte man, den See trockenzulegen, um Kulturland zu gewinnen. Dabei zeigte sich: Der Seegrund besteht aus kalkigem Bergsturzschutt und ist deshalb landwirtschaftlich nicht nutzbar. So gab man das Vorhaben glücklicherweise auf.
- Lag digl Oberst
Der See ist weitgehend verlandet.
- Lag Plaun
Der See ist vollständig verlandet.
- Lag Grond
Der Lag Grond hat oberirdischen Zufluss durch Bäche aus der Val Fraissen. Der Abfluss erfolgt seit dem Bau der Kantonsstrasse über ein Rohr in das Laaxertobel.
Quellen / Literatur
> Erforschung des Bergsturz-Ereignisses
- Pfiffner, O. A. & Wyss, R. (2025): Blatt 1195 Reichenau. – Geol. Atlas Schweiz 1: 25 000, Erläut.
180.
- UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona: Spektakuläre neue Erkenntnisse zum Flimser Bergsturz. Medienmitteilung. Sargans/Chur/Flims/Bern, 13. Dezember 2024. download
- Pfiffner, O.A.: The Flims rock avalanche: structure and consequences. Swiss J Geosci 115, 24 (2022). download
- Pfiffner, OA, Wyss R (2025) Geologischer Atlas 1: 25’000 Blatt Reichenau, Nr. 180,
Erläuterungen.
- Caprez, J.: Das Flimser Bergsturzereignis. 3D-Geländerekonstruktion und Volumenberechnungen mit Hilfe von GIS. Diplomarbeit. Geographisches Institut der Universität Zürich, 2008 download
- v. Poschinger A, Haas U (1997) Der Flimser Bergsturz, doch ein warmzeitliches
Ereignis? Bull. Angew. Geol, 2/1, 35-46. download
- Pfiffner, O.A.: Die Bergstürze von Flims und Tamins (2023), UNESCO-Welterbe
Tektonikarena Sardona. download
- Pfiffner, O.A.: Landschaft und Natur – die Tumas von Domat/Ems. download
- Übersicht über die Literatur zum Flimser Bergsturz download
- Andreas von Poschinger: Weitere Erkenntnisse und weitere Fragen zum Flimser Bergsturz. Bull. angew. Geol. Vol. 11/2 Dezember 2006. download
- Gaudenz Deplazes: Seesedimente auf der Flimser Bergsturzmasse: Ein neuer Ansatz zur Datierung der grössten Massenbewegung der Alpen. Diplomarbeit. Oktober 2005. download
- Pfiffner, O.A. 2023 The Rock Avalanches of Flims and Tamins: their Kinematics and Landscape Impacts. Geology, Earth and Marine Sciences, vol. 5/8, 1-7.
- Pfiffner O.A., 2024, Landschaften und Geologie der Schweiz, Haupt Verlag, 2. Aufl.
- Wildi, W. & Pfiffner, O.A., 2025, Auf den Spuren folgenschwerer Naturereignisse in der Schweiz – Mit 25 geologischen Exkursionen. Haupt Verlag, Bern.
- Andreas von Poschinger: Der Flimser Bergsturz. Spuren einer Katastrophe. Wanderungen in die Erdgeschichte 46. Flyer zum Buch
- Abele G (1974) Bergstürze in den Alpen: Ihre Verbreitung, Morphologie und
Folgeerscheinungen. Deutscher Alpenverein: Wissenschaftliche Alpenvereinshefte, Bd 25, 230 pp.
- Aaron, J. Wolter A, Löw S, Volken S (2020) Understanding Failure and Runout
Mechanisms of the Flims Rockslide/Rock Avalanche. Front. Earth Sci 8: 224.
- Dieleman, C.: Reconsidering the origin of the Sedrun fans (Graubünden, Switzerland), E&G Quaternary Sci. J., 67, 17–23, 2018. download
> Umfahrung Flims, Grundwasser in den Bergsturzmassen
- Schweizerisches Institut für Speläologie und Karstforschung: Wasserwege der Gemeinde Flims und ihre Einflüsse auf den Caumasee. Öffentlicher Bericht 2004-2008 download
- Bonanomi, Yves / Brunschwiler, Jean-Pierre / Frei, Walter: Flimser Bergsturzgebiet: geologische Untersuchungen. Schweizer Ingenieur und Architekt, Band (Jahr): 111 (1993), Heft 33/34. download
- Fluder, Anton: Der Kampf mit dem Trümmerhaufen: anspruchsvolle Lockergesteinsvortriebe für die Umfahrung Flims. Tec21, Band (Jahr): 130 (2004). download
Links
UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona
Letzte Bearbeitung: 17.12.2025, markus weidmann


