Felssturz 1881 · Auf der Wichlenalp . Die Felsmassen lösten sich knapp unterhalb von Pkt. 2449 m bei Schafgang und stürzten in den Leiterbergbach (bei Koord. 272 500 / 119 435). · GL

Felssturz Leiterbergbach, Wichlenalp, Winter 1881/1882

Welchen Weg nahmen die Felssturzmassen?

Sie stürzten durch das Bachbett hinaus nach Osten, brandeten am Moränenhügel 1580 m empor und strömten, durch dieses Hindernis abgelenkt, noch eine Strecke weit nordwärts nahe bis zur Einmündung des von Wichlenmatt herkommenden Baches.

Warum bewegte sich die Sturzmasse so weit?

Weil sie stark mit Schnee durchmischt war.

Was war am Felssturz besonders?

In den Ablagerungen des Felssturzes fielen eine Menge Blöcke auf, die fast gänzlich aus Bergkristallen bestanden. Es handelte sich um Quarzmassen, welche im Flyschsandstein grosse Klüfte ausfüllten.

Quellen

  • Oberholzer, J. (1933): Geologie der Glarneralpen. – Beitr. geol. Karte Schweiz [N.F.] 28. download
  • Brok, B. den, Caduff, R. & Kempf, O. (2021): Blatt 1174 Elm. – Geol. Atlas Schweiz 1: 25 000, Erläut. 173.

Letzte Bearbeitung: 22.12.2025, markus weidmann

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