Oberländer Tagblatt, Band 38, Nummer 274, 23. November 1914
Ein grosser Felssturz ereignete sich Donnerstag abend ob der sogenannten Grestisfluh unter gewaltigem Getöse in die Dorfrüfe von Trimmis. Das ganze Dorf wurde mit Staub übersät und eine zeitlang war die Luft damit erfüllt. Steine und Geäst warf es bis zu den nächstliegenden Wohnungen. Die Masse liegt kaum 200 Meter hinter der oberen Mühle, direkt auf einer neu erbauten grossen Sperre mit Wasserfassung. Letztere scheint aber zum Glück intakt geblieben zu sein.
Nidwaldner Volksblatt, Band 48, Nummer 48, 28. November 1914
G r a u b ü n d e n. Ein Felssturz ereignete sich letzthin bei Trimmis. Das ganze Torf wurde mit Staub übersäet und Steine und Geäst bis zu den nächsten Häusern geworfen. Die Felsmasse selber staute sich an einer Sperre oberhalb des Dorfes.
Letzte Bearbeitung: 17.12.2025, markus weidmann

