Die Sturzmasse betrug zirka 10’000 m3, die Sturzhöhe rund 600 Meter. Es entstanden Schäden an Waldungen sowie am Postgebäude in Betlis und an zwei Ställen. Die Gebäudeschäden betrugen Fr. 1069 Franken, der Gesamtschaden mehrere tausend Franken.
Quelle
Elementarschäden und Versicherung. Studie des Rückversicherungsverbandes kantonal-schweizerischer Feuerversicherungsanstalten zur Förderung der Elementarschadenversicherungen. I. Band. Bern, 1936.
Medienbericht zum Ereignis
Der Bund, Band 84, Nummer 580, 12. Dezember 1933
Felssturz am Walensee. Weesen. 11. d. An der Kapfwand, etwa 600 Meter über dem Weiler Betlis, auf dem rechten Ufer des Walensees, ist eine vorspringende Felsmasse von etwa 10’000 Kubikmeter abgestürzt. Die niedergehenden Massen sind zum guten Teil durch Fels und Wald aufgehalten worden. Immerhin erreichten einzelne Blöcke, zum Teil von beträchtlichem Ausmass, das Seeufer.
Zwei Ställe und ein anderes Gebäude wurden erheblich beschädigt. Der an Wald, Kulturen und Gebäuden angerichtete Schaden wird auf einige tausend Franken geschätzt.
Letzte Bearbeitung: 17.12.2025, markus weidmann

