Unwetter 1840 · Kantone St. Gallen, Glarus, Graubünden · GL/GR/SG

Unwetter in den Kantonen St. Gallen, Graubünden und Glarus, 1840

Medienberichte zum Ereignis

Der Erzähler, 6. November 1840

Die Wasserverheerungen im Bezirk Sargans waren weit bedeutender, als wir ahnen mochten. Die Beschädigungen an der Badstrasse von Ragatz nach Pfäfers und an der Wasserleitung werden nun auf 8000 fl. angegeben. Betrübender noch waren die Ereignisse in Wangs, einem Dorfe zwischen Mels und Ragatz (im Thale). In Folge der schlechten Witterung vom Oktober hatte sich in den Sargansergebirgen eine ungeheure Schneemasse angehäuft (bei dem Dörfchen Weisstannen stand der Schnee 5 Fuss hoch). Alsbald traten tobender Südwind und starke Regengüsse ein. Die Wasser schwollen schon am 29. Oktober gefährdend an und am 30. heulten die Sturmglocken zum Hülferuf.

Indessen verursachte der Wangser Bach doch noch keine Verheerungen; als aber von der Alpe Mugg herab eine Schneelawine sich ablöste und auf den Bach wälzte, schwoll er an und riss endlich die furchtbare Schutt- und Schneemasse mit sich gen Wangs abwärts. Ein zweiter Schuttkegel stürzte in der Nacht vom 30. auf den 31., so dass nun das ganze Dörfchen mit Schutthaufen angefüllt ist und bei 20’000 Klafter trefflichen Grundes ganz zerstört sind. Der Jammer bei Tag und Nacht war unsäglich, Weiber und Kinder flüchteten, die Männer arbeiteten dem wilden Schuttstrom entgegen.

Aehnliche Gefahr schwebte über dem grossen Dorfe Mels, wo wegen des furchtbaren Anschwellens der Seez, am 31. zweimal die Sturmglocke geläutet wurde. Von der Wasserhöhe kann man sich einigen Begriff machen, wenn man vernimmt, dass die Tamina bei Ragatz beinahe die Fahrbahn der Brücke erreichte.

Der Kleine Rath hat, unverzüglich nach Eintreffen amtlicher Berichte über das Unglück von Wangs, eine Kommission ernannt bestehend aus den Hrn. Bezirksammann Good, eidg. Oberst Gmür und Kantonsrath Vetsch, zur Abschätzung des Schadens und zur Vertheilung von 2000 fl., welche der Kleine Rath vorläufig und auf Rechnung zu Gunsten der meist Beschädigten aus der Kantonshülfskasse schöpfte. Auch ordnete er den Hrn. Strasseninspektor Hartmann zur technischen Untersuchung ab, was zur Verhütung allfälliger weiterer Gefahr von Bachanschwellungen und Erdabsitzungen oberhalb Wangs zu geschehen habe.

Auch im Rheinthal hat der Rhein manchen Schaden angerichtet. Den Unglücksbotschaften aus den Kantonen St. Gallen, Graubünden und Uri haben wir jene aus dem Kanton Glarus nachzusenden. Mit Mühe konnte am 31. ein Dammdurchbruch am Escherkanal verhindert werden; die Linth hatte die Dammhöhe erreicht.

Schrecklich wüthete das Element im Kleinthal. Vom Sernft, durch Waldbäche und Erdschlipfe wurden die schönsten und fruchtbarsten Liegenschaften verwüstet, am meisten litt Elm und die Gegend hinter diesem Ort; sie sehe einem Goldau gleich, sagt die Glarnerzeitung. Eine Viertelstunde hinter Schwanden stürzte ein doppeltes Wohnhaus.

der Bericht in e-newspaperarchives

Neue Zürcher Zeitung, Nummer 134, 6. November 1840

Anhaltende Regengüsse vom 30. auf den 31. vorigen Monats haben im St. Gallischen Baderevier so übel gehauset, dass Samstags den 31. der Fussweg von Ragatz nach dem Bade nicht mehr passirt werden konnte. An mehreren Stellen sind bedeutende Schädigungen erfolgt, und nach vorläufiger Angabe bedarf es wenigstens ein paar tausend Gulden, um die Folgen der Verheerung wieder gut zu machen. Die Tamina lief ausserordentlich hoch, zerstörte auch einen Theil der Wasserleitung und riss selbst den Vorrath an Teucheln mit sich fort. Am 1. November waren die Wasser überall noch im Steigen.

(…) Schreckensberichte bringt auch die Bündner Zeitung aus ihrem Kanton, wo vom 29. bis 31. warmes Thauwetter und heftige Regengüsse die gewaltigen Schneemassen der vorhergegangenen Tage auflösten. Für eine ungeheure Summe habe die Plessur vom prächtigsten Holze aus dem Kanton geschwemmt. Die Hauptstrasse über den Splügen habe bedeutenden Schaden gelitten. Nur unvollständige Berichte hat man vom Oberlande, aus dessen meisten Thälern man bis jetzt nur von dem Tage langen, schauerlichen Sturmläuten weiss. Folgendes ist der Bündner Zeitung enthoben: „Es war am 31. Okt., als der Rheinstrom, noch wenige Tage vorher theilweise mit Eis bedeckt, von dem herabstürzenden Regen furchtbar angeschwollen, das Thal heruntertobte, allerlei Geschiebsmassen mit sich führend; in seiner Tiefe rollten mit furchtbarem Getöse die Steinmassen, über ihn schwammen theils gehauene, theils entwurzelte Stämme, Geräthschaften und Ueberreste von Gebäulichkeiten (der Schaden an Holz allein wird zu wenigstens 100,000 fl. berechnet).

Aus den Seitenthälern und von den Bergen herab stürzten die Wildbäche und Erdschlipfe, alles vor sich niederschmetternd, so dass im eigentlichen Sinne des Wortes die ganze Thalebene von Wasser ausgefüllt war. Die Häuser bei St. Nikolaus in Ilanz waren in der grössten Gefahr. Bei Kästris zerstörten die Erdschlipfe die schönsten Felder. die Rüfe im Tobel bei Ruis, sie überschüttete sämmtliche unter ihr liegende Gebäude sammt vielen Gütern. Die sogenannten Pardellen, welche fünf Viertelstunden weit den schönsten Wiesengrund darboten und jährlich wenigstens 30 bis 40 Scheunen anfüllten, sind so zu sagen nicht mehr. Die von Obersaxen her herunterstürzenden Erdschlipfe haben sie total überschüttet. Selbst die auf den Bergen gelegenen Gemeinden blieben nicht verschont. Fürchterlich hörte man die Sturmglocke von Fellers herunter um Hülfe rufen. Das Sturmgeläute ertönte aber auch im ganzen Thale. Der Schaden soll den des Jahres 1834 übertreffen.

Eben so traurig sind die vorläufigen Nachrichten aus der Landschaft Disentis. Das Kloster daselbst war in der grössten Gefahr, von den den Berg herunterstürzenden Gewässern verschlungen zu werden. Bei Dissla wurde ein Stall sammt vier Kühen und Galtvieh überschüttet, von da an bis Compadels herrscht die grösste Zerstörung. Jenatz von einer Buche, die der Sturm umriss, todtgeschlagen.“

Vom Rheine. In Rheineck drang der Rhein in die Keller und Hausgänge. In der Nacht vor dem Sonntag ertönten weiter oben, vom österreichischen Ufer her die Sturmglocken. Die Rheinmühle von Höchst hat sich losgerissen und ist nach dem Bodensee ausgewandert. Die Ebene von Vild, bei der Schollbergstrasse, ist ganz unter Wasser gesetzt worden. Von der dort befindlichen Mühle sah man nur noch den Giebel. Auch Mels war überschwemmt und man befürchtete, dass dort Häuser mitgerissen werden.

Die Seez war übermässig angeschwollen. In Wangs wurden Häuser und Städel von den Fluthen theils weggerissen, theils tief versandet. (Sentis.) Aehnliche Berichte kommen aus Glarus, namentlich aus dem Sernfthale, wo die schönsten Wiesen in Schutt begraben liegen, und wo selbst mehrere Häuser und Ställe von den reissenden Fluthen weggespühlt wurden.

der Bericht in e-newspaperarchives

Neue Zürcher Zeitung, Nummer 135, 9. November 1840

Im K. Glarus konnte mit Mühe am 31. ein Dammdurchbruch am Escherskanal verhindert werden; die Linth hatte die Dammhöhe erreicht.

St. Gallen. Die Wasserverheerungen im Bezirk Sargans waren weit bedeutender als wir ahnen mochten. Die Beschädigungen an der Badstraße von Ragatz nach Pfäfers und an der Wasserleitung werden nun auf 8000 fl. angegeben. Betrübender noch waren die Ereignisse in Wangs, einem Dorfe zwischen Mels und Ragatz (im Thale).

In Folge der schlechten Witterung vom Oktober hatte sich in den Sargansergebirgen eine ungeheure Schneemasse angehäuft (bei dem Dörfchen Weißtannen stand der Schnee 5 Fuß hoch). Alsbald traten tobender Südwind und starke Regengüsse ein. Die Wasser schwollen schon am 29. Oktober gefährdend an, und am 30. heulten die Sturmglocken zum Hülferuf.

Indessen verursachte der Wangser Bach doch noch keine Verheerungen; als aber von der Alpe Mugg herab eine Schneelawine sich ablöste und auf den Bach wälzte, schwoll er an und riß endlich die furchtbare Schutt- und Schneemasse mit sich gen Wangs abwärts. Ein zweiter Schuttkegel stürzte in der Nacht vom 30. auf den 31., so dass nun das ganze Dörfchen mit Schutthaufen angefüllt ist und bei 20,000 Klafter trefflichen Grundes ganz zerstört sind. Der Jammer bei Tag und Nacht war unsäglich, Weiber und Kinder flüchteten, die Männer arbeiteten dem wilden Schuttstrom entgegen.

der Bericht in e-newspaperarchives

Eidgenössische Zeitung, Nummer 134, 9. November 1840

Glarus. Auch hier war den 31. Okt. grosse Wassernoth. Im Erlentschachen bei Näfels und bei der Molliser Linthbrücke lief die Linth in gleicher Höhe mit dem Damme, und nur mit Mühe konnte der Durchbruch auf der linken Uferseite verhütet werden.

Im Grossthale haben Runsen und Erdschlipfe grossen Schaden verursacht. Hinter Schwanden wurde ein doppeltes Häuschen vom Sernft weggerissen; in Engi und Matt trat derselbe aus; am schrecklichsten aber wütheten die Elemente in der Gemeinde Elm. Nicht nur der Sernft, sondern hauptsächlich Waldbäche und Erdschlipfe verwüsteten die schönsten und fruchtbarsten Liegenschaften. Die Gegend hinter Elm, im Steinbach, vormals die schönste und fruchtbarste des ganzen Sernfthales, sieht einem Goldau gleich.

der Bericht in e-newspaperarchives

Wochenblatt für die vier löblichen Kantone Ury, Schwytz, Unterwalden und Zug, Nummer 46, 13. November 1840

St. Gallen. Sargans. Wasserverheerungen in Wangs. Das anhaltend ungünstige Wetter des vorigen Monats ist bekannt. Während dieser für den Landmann so traurigen Witterung häufte sich auf unsern Bergen eine ungeheure Masse Schnees an, welche in der Nähe vom Dörfchen Weisstannen eine Höhe von zirka 5 Fuss erreicht haben soll. Anfangs voriger Woche trat nun plötzlich milde Witterung ein, im Begleit von ununterbrochenen Regengüssen und eines drei Tage andauernden heftigen Föhnwindes.

Dem Sarganserland drohte der nun durch und lauen Wind weich und locker gewordene Schnee aus den Bergen, die dadurch locker gewordene Erde und Felsmasse verheerend herab in die Täler und Ebenen zu reissen. Die Verheerung traf insbesondere schwer die arme Gemeinde Wangs, namentlich das Dörfchen gleichen Namens.

Freitag den 30. Okt., während dem der durch das Dörfchen Wangs fiiessende mit einer ungeheuern Wasserfluth durch die Schluchten daher stürzende Bergbach demselben noch keine bedeutende Gefahr zu drohen schien, riss eine von der Alp „Mugg“ her entstandene Lawine eine unsägliche Masse Schutt mit kolossalen Felsblöcken herunter in das klüftige Beet dieses sonst nur bei seltenem Hagelwetter anschwellenden Bergbachchs.

Der Lauf des Wassers wurde gehemmt. Es musste sich begreiflich in Masse anschwellen. Nun brach die Kluse durch und wälzte Stein und Schutthaufen durch die felsige, oberhalb Wangs in anmuthige Baumgärten sich öffnende Schlucht, durchbrach um 3 Uhr Nachmittags den Damm, riss einen Stall mit sich fort.

Verheert standen auf einmal die Baumgärten alle, überschüttet mit klaftertiefem Schutt und mächtigen Steinen. Weiber und Kinder flohen und suchten sich mir ihrer Habe zu retten, während die herbeigeeilte Hülfsmannschaft von Mels und Sargans unter Lebensgefahr dem wütenden Bache Schranken zu setzen vergeblich sich anstrengten.

Während der ausgetretene Schutthaufe an der Verwüstung der Güter noch arbeitete, hatte sich im Tobel eine zweite Klus gebildet, die gegen Einbruch der Nacht — um 5 Uhr Abends — furchtbarer als die erste losbrach, verheerend sich Bahn öffnete und eine ungeheure Schuttmasse bis zu unterst vom Dörfchen vorschob, Ställe mit sich fortriss, andere zerstörte, andere von ihrer bisher behaupteten Stelle entrückte und bereits alle Häuser mit zähem Schlamme von der Tiefe des Kellers bis über den Ofen der Wohnstube anfüllte.

Mehrere Personen mussten eilig Bäume erklettern, um dem Tode zu entgehen. Die Nacht war inzwischen eingebrochen und der Jammer und Schrecken um so grösser. Noch aber hatte der wilde Bergbach nicht ausgetobt; das Wasser schwoll immer mehr an und neue Schleusen, durch Erdschlipfe veranlasst, brachen gegen 2 Uhr Morgens unter weit umher wiederhallendem Getöse los.

Wangs, mit seinen Umgebungen von wenigstens 20’000 Klaftern des schönsten Feldbodens zu 1 fl. bis 1 fl. 20 kr. an Werth ist zerstört, ein Schutt- und Steinhaufen, wer weiss auf wie lange!

Was aber das Elend und den Jammer der Dorfbewohner noch am meisten vermehrt, ist die beständige Gefahr und die Unsicherheit, in der sie noch jeden Augenblick schweben. Auf beiden Seilen des Bachtobels hat nämlich die nasse Witterung in den Berggütern klaffende Risse verursacht, und eben so gewaltige Massen drohen jeden Augenblick, besonders bei neuen Regengüssen und bei Tauwettern, sich loszureissen und den untern Teil des Dörfchens zu gefährden.

Graubünden. Die Berichte über Wasserverheerungen aus den verschiedenen Thälern unseres Kantons lauten im ganzen weniger bedenklich als man im ersten Augenblick befürchtet hatte. Die Werke der Rheinkorrektion im Domleschgerthale haben neuerdings eine bedeutende Probe überstanden.

Trotz aller Wuth, mit welcher das letzte Hochwasser gegen sie anstürmte, blieben sie durchaus unbeschädigt. Vielmehr hat der zwischen die Dämme eingeengte Strom so günstig gearbeitet, dass die nunmehrige Richtung desselben nichts zu wünschen übrig lässt.

Höchst traurig lauten dagegen die Berichte aus dem Oberland, wo nicht sowohl der Rhein, als der furchtbar angeschwollene Glenner, tobende Wildbäche, seit Jahren nicht mehr gesehene Rüfenen und zahlreiche Erdschlipfe grässliche Verheerungen angerichtet haben, so dass der Schaden den des Jahres 1834 noch übersteigen soll.

Nach der Bündner Zeit, war die Noth in der Landschaft Disentis, wo das Kloster in grösster Gefahr stand, von den von den Bergen stürzenden Gewässern verschlungen zu werden, am grössten; bei Disla wurde ein Stall sammt vier Kühen und Galtvieh überschüttet, von da an bis Compadels herrscht die grösste Zerstörung.

Bei Ruis übeschüttete die Rufe sämmtliche unter ihr liegende Gebäude sammt vielen Gütern. Die so genannten Pardellen, welche fünf Viertelstunden weit den schönsten Wiesengrund darboren, und jährlich wenigstens 30 bis 40 Scheunen anfüllten, sind so zu sagen nicht mehr.

Die von Obersaxen her herunterstürzenden Erdschlipfe haben sie total überschüttet. Die Häuser bei St. Nikolaus in Ianz waren in der grössten Gefahr, von den Massen, welche das sonst nie gefährliche Bergwasser herunterführte, überschüttet zu werden, und wurden sehr beschädigt. Bei Kästris zerstörten die Erdschlipfe die schönsten Felder.

Glarus. Am vorletzten Samstag, den 31. Oktober, hatten wir grosse Wassernoth. Im Erlentschachen bei Näfels und bei der Molliser Linthbrücke lief die Linth in gleicher Höhe mit dem Damme und nur mit Mühe konnte der Durchbruch auf der linken Uferseite verhütet werden.

Im Grosstale haben Runsen und Erdschlipfe grossen Schaden verursacht. Noch trauriger sind die Schilderungen von den Verheerungen im Kleinthal. Hinter Schwanden, im s. g. Ginzen wurde ein doppeltes Häuschen vom Sernft weggerissen; in Engi und Matt trat derselbe aus; am schrecklichsten aber wüteten die Elemente in der Gemeinde Elm. Die Gegend hinter Elm im Steinbach, vormals die schönste und fruchtbarste des ganzen Sernfttahles, sieht einem Goldau gleich.

Im Gebiete der Linth litten Dornhaus, Hätzingen und Schwanden am meisten. Im Dornhaus stürzte ein Bezirk Wald in den s. g. Diessbach, und viele Bewohner von Dornhaus flüchteten aus den zunächst liegenden Häusern ihre Haabe.

In Hätzingen liegt ein Haus im Schutt begraben; in Schwanden bahnte sich der s. g. Mühlebach dreimal den Weg durch die schönsten Güter, und begrub die Hoffnungen der arbeitsamen Eigenthümer in wüste Schutthaufen.

Der Schaden ist sehr bedeutend, namentlich im Sernfthale, wo die schönsten Wiesen in Schutt vergraben liegen, und mehrere Häuser und Stalle von den reissenden Fluthen wegespühlt wurden. Der Sernft stieg zu nie gesehener Höhe.

der Bericht in e-newspaperarchives

Letzte Bearbeitung: 16.12.2025, markus weidmann

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