“1622 Am 11. Juni in der Nacht (nicht “im Mai”, wie es bei Volger S. 90 heisst) ging bei Chur eine “Rüfe” nieder, “welche den Lauf des (städtischen) Mühlbaches unter St. Luzis Kapelle (auf dem Sand) abschnitt und so den Bündnern zu Hülfe kam, welche Chur belagerten und berathschlagten, wie sie den in der Stadt befindlichen Spaniern und Landsknechten das Wasser abschneiden möchten (Scheuchz., Sprecher 31)“
Anmerkung Brügger: 31) F. Sprecher Hist. mot. p. 302-3; Rahn Eidtg. Gesch. S. 924; Scheuchzer Stoicheiogr. I, 138 (cit. Bassler Pünt. Kr. Msc.); C. v. Moor Gesch. Graub. II, 715. Am vorhergehenden Tage (Samstag d. 10. Juni n. St.) hatte ein heftiger Nordwind geweht: “Aquilo vehementer spirans” (Sprech. I.c.)
Quelle
Brügger, C.G.: Beiträge zur Naturchronik der Schweiz, insbesondere der Rhätischen Alpen. Teil III. Naturchronik des siebzehnten Jahrhunderts, erste Hälfte. Beilage zum Programm der Bündnerschen Kantonsschule. Buchdruckerei Casanova, Chur, 1879.
Letzte Bearbeitung: 18.12.2025, markus weidmann


