Unwetter 1851 · In den Kantonen Graubünden und St. Gallen · GL/GR/SG

Unwetter in den Kantonen St. Gallen und Graubünden, 1851

Medienbericht zum Ereignis

Der Bund, Band 2, Nummer 218, 8. August 1851

Ueberschwemmungen. Aus den entfernten Kantonen lauten die Berichte weniger betrübend, als wir befürchteten. In Graubünden haben nur die nordöstlichen Wasser Plessur und Landquart, mehrere Bergwasser und Erdschlipfe im Schanfigger-, Churer-, untern Rheinthal und Prättigau Schaden angerichtet, der jedoch mehr Strassen, Wuhren und Brücken, als Güter und Wiesen betraf, obwohl auch letztere nicht ganz verschont blieben.

In Davos richtete ein Erdschlipf am Strela grosse Verwüstung an und bedrohte selbst ein ganzes Dorf. Auf der Prättigauerstrasse wurde ein Pferd von den Wellen weggerissen, unter Holz- und Felsblöcken weit weggetragen, zuletzt aber lebendig und unversehrt an’s Ufer geworfen.

Bedeutend sollen die Verheerungen sein, welche der Rhein im St. Gallischen Oberrheinthal Wiesen und Feldern brachte; geringer diejenigen der Thür im Obertoggenburg. Im Kanton Schwyz war das Dorf Biberegg durch einen Erdschlipf bedroht.

der Bericht in e-newspaperarchives

Letzte Bearbeitung: 16.12.2025, markus weidmann

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