13./14. Februar 1877. Infolge anhaltender Regengüsse traten in mehreren Kantonen Überschwemmungen ein. Im Glarnerland betrug der Schaden von Gemeinden und Privaten rund Fr. 49’000.
Quelle
- Schriftstücke betreffend die Wasserverheerungen in der Schweiz in den Jahren 1876 und 1877, S. 62, 67, 74.
- Elementarschäden und Versicherung. Studie des Rückversicherungsverbandes kantonal-schweizerischer Feuerversicherungsanstalten zur Förderung der Elementarschadenversicherungen. I. Band. Achtes Kapitel: Kanton Glarus. Bern, 1936.
Medienbericht zum Ereignis
Neue Zürcher Zeitung, Nummer 77, 15. Februar 1877 Ausgabe 02
Glarus. Die „N. Gl. Ztg.“ berichtet: Die anhaltenden Regengüsse der letzten Tage haben auch in unserer Nähe bedauerliche Folgen nach sich gezogen. So tritt das heute Morgen verbreitete Gerücht, die Sehren-Mühle der HH. Gebrüder Heussi in Mühlehorn sei zerstört und zum Theil weggespült worden, mit grösserer Bestimmtheit auf, so dass leider kaum an einem Unglück zu zweifeln ist.
Im Sernfthal ist letzten Dienstag in der Nähe der hohen Wand ein Erdschlipf entstanden, der die Strasse verschüttete und die Kommunikation vollständig unmöglich machte, so dass gestern noch keine Postwagen passiren konnten. Vielfach werden auch Befürchtungen laut, es könnte bei fortdauerndem Regenwetter bei dem von der Nordostbahn angegriffenen Wuhr im Weidli in Glarus ernstliche Gefahr eines Linthdurchbruchs drohen.
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Letzte Bearbeitung: 16.12.2025, markus weidmann

