22. Juni 1926. Die zahlreichen schweren Gewitter, die an diesem Tage in der Schweiz niedergingen, brachten auch dem Glärnischgebiet einen Wolkenbruch. In Glarus wurden die Strassen von den Wassermassen aufgerissen und die Keller überschwemmt.
Quellen
- Neue Zürcher Zeitung, Nr. 1019, vom 24. Juni 1926.
- H. Lanz-Stauffer: Studie des Rückversicherungsverbandes kantonal-schweizerischer Feuerversicherungsanstalten zur Förderung der Elementarschadenversicherungen. I. Band. Achtes Kapitel: Kanton Glarus. Bern, 1936.
Medienbericht zum Ereignis
Neue Zürcher Zeitung, Nummer 1015, 23. Juni 1926 Ausgabe 02
Glarus, 22. Juni. pt Um 4 Uhr nachmittags ging über dem Glärnischgebiet und Glarus ein heftiger Wolkenbruch nieder. Der in die Stadt Glarus herunterfliessende Strengenbach trat über die Ufer, in einem Masse, wie sich die ältesten Leute nicht erinnern können. Die von der Stadt zum Sackberg führende Strasse wurde zum Bachbett. Die Wasserfluten, die grosse Steine und Holz mit sich brachten, rissen die Strassen auf. Bei den obersten Häusern drang das Wasser in die Keller ein.
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Letzte Bearbeitung: 20.12.2025, markus weidmann

