Am 10. Juli 1943 ging in der Alp Surovel (auf der linken Talseite gegen Alp Sass Nair hin) ein Felssturz nieder. Unglücklicherweise erfasste er während seiner Ausbreitung eine grosse Schafherde.
Bereits am Abend des Ereignisses brachte man etwas mehr als ein Dutzend Schafe tot nach Hause. Weitere rund 30 Schafe konnten erst am nächsten Tag gesucht werden. Ein Teil war tot, andere waren schwer verwundet.
Quelle: Medienbericht zum Ereignis
Engadiner Post, Band 52, Nummer 78, 13. Juli 1943
Bergsturz und Schafherde. (Korr.) Erheblicher Tierschaden ward am Samstag im Val Roseg durch einen Stein- resp. partiellen Bergsturz in Form einer tüchtigen Steinlawine an der Schafherde von Samaden-Celerina verursacht.
In der Alp Surovel zuhinterst im Rosegtal, linke Talseite gegen Alp Sass Nair hin, weidete die grosse Schafherde friedlich auf ihrer Weide, als sich eine Steinlawine erheblichen Umfanges auf der Höhe löste und krachend zu Tal fuhr. Sie wählte unglücklicherweise gerade den Weg zur Herde, welche auseinander stob.
Doch mussten davon rund 22 Stück, wie man uns sagte, darunter leiden, von denen an die 15 schon Samstagabend tot nach Hause gebracht wurden. Weitere etwa 30 Stück konnten erst Sonntags gesucht werden, teilweise auch tot, andere schwer verwundet, so dass sie wohl abgetan werden müssen. Die genauen Zahlen sind zur Zeit noch nicht eruiert, doch steht ein ziemlicher Schaden für unsere Bauern fest. Am Tage vorher befand sich sogar die dortige Grossviehherde der Alp zur Weide, sie hatte wahrlich Glück!
Letzte Bearbeitung: 17.12.2025, markus weidmann

