Im Frühjahr 1955 begann der Hang oberhalb des Maiensässes «Durbegia» zu zerfallen. Auf einer Fläche von rund fünfeinhalb Hektaren verloren Felsblöcke den Halt und stürzten zu Tal; immer häufiger, immer mehr.
Nach den ersten stärkeren Niederschlägen im Sommer gerieten grössere Felsmassen in Bewegung. Bis Ende 1955 stürzten rund 50’000 m3 Fels ab. 1956 kam das gesamte Felssturzgebiet weitgehend zur Ruhe. Heute ist die Wunde, die der Felssturz in den Wald geschlagen hat, zum grössten Teil verheilt; die Felsblöcke sind aus der Ferne kaum mehr zu sehen.
Quelle
Der Felssturz von Durbeggia. Ausstellung Pro Natura. download
Letzte Bearbeitung: 17.12.2025, markus weidmann

