Vorbemerkung: Eine Klimaerwärmung gibt es nicht – das Klima kann sich nicht erwärmen, es kann sich nur ändern. Begriffe wie Klimawandel oder Klimaänderung sind zutreffend.
Auf dieser Seite
- Klimawandel in der Schweiz: Was bisher geschah
- Klimawandel in der Schweiz: Was in Zukunft voraussichtlich geschehen wird
- Warum nehmen die Schäden als Folge von Naturereignissen immer mehr zu?
- Die Bevölkerung nimmt zu, die Raumnutzung nimmt zu.
- Die Raumnutzung in gefährdeten Gebieten nimmt zu.
- Die Sachwerte, das Schadenpotential nehmen zu
- Die Verletzlichkeit nimmt zu
- Zukünftige Naturereignisse und Klimawandel im Kanton Glarus
- Zukünftige Naturereignisse und Klimawandel im Kanton St. Gallen
- Zukünftige Naturereignisse und Klimawandel im Kanton Graubünden
Klimawandel in der Schweiz: Was bisher geschah
Temperatur
Seit Beginn der systematischen Messungen im Jahr 1864 wurde es in der Nordschweiz im Jahresmittel um 1.2°C bis 1.5°C wärmer, in der Südschweiz um etwa 0.9°C. Die Erwärmung beschleunigte sich in den letzten 50 Jahren.
Temperatur-
Extreme
Im 20. Jahrhundert fand sowohl in alpinen als auch in tiefen Regionen in allen Jahreszeiten eine Erwärmung der warmen sowie der kalten Extreme statt.
Seit 1900 wurden die wärmsten Tage, die wärmsten Nächte sowie die kältesten Tage und die kältesten Nächte je nach Jahreszeit zwischen 0 und 3.3°C wärmer.
Die markanteste Veränderung fand bei den warmen Extremen im Winter in alpinen Regionen statt.
In den 1990er Jahren zählte man durchschnittlich 16 warme Tage und 17 warme Nächte. In vorhergehenden, vergleichbar langen Zeitspannen wurden nur zwischen 1 und 9 warme Tage und Nächte gezählt.
Die vergangenen 15 Jahre gehören zu den wärmsten in den letzten 500 Jahren. Die vier wärmsten Jahre traten alle nach 1990 auf.
Hitze und Trockenheit
In den letzten 500 Jahren ereigneten sich im schweizerischen Mittelland vier extreme Dürrejahre, nämlich – in absteigender Intensität – die Jahre 1540, 1669, 1603 und 1947.
Vor 1730 gab es alle 12 bis 15 Jahre einen Dürresommer.
Nach 1730 traten trockene Sommer nur noch etwa alle 50 Jahre auf.
Im 20. Jahrhundert wurde nur ein Dürresommer registriert, nämlich 1947. Das 20. Jahrhundert war also bezüglich Trockenheit ein speziell günstiges Jahrhundert.
Als Folge der Erwärmung kommt es seit 1901 zu häufigeren und zu wärmeren Hitzeperioden.
Sommer
In den letzten Jahrzehnten wurden die Sommer deutlich trockener. Der Grund dafür ist weniger Regen und gleichzeitig eine höhere Verdunstung als Folge der starken Erwärmung.
In den letzten 50 Jahren nahm die Anzahl Sommertage im Flachland stark zu – und die Anzahl Tage mit Frost stark ab.
Nullgradgrenze
Die Nullgradgrenze stieg seit 1961 um 300 bis 400 m.
Vegetations- Periode
Die Vegetationsperiode dauert heute im Flachland mehrere Wochen länger als noch in den 1960er Jahren.
Winter
Die Niederschläge im Winter nahmen im 20. Jahrhundert nördlich der Alpen und in der Westschweiz um 10 bis 30% zu. Im Herbst und Winter wurden intensive Niederschläge häufiger – jedoch nicht im Sommer.
Schnee
Als folge der Erwärmung fällt Niederschlag heute häufiger als Regen statt als Schnee.
Die Perioden mit Schneebedeckung sind heute unterhalb von 1300 m deutlich kürzer als früher.
Die Anzahl der jährlichen Schneefalltage auf 2000 Meter über Meer nahm seit 1970 um 20 Prozent ab.
Unterhalb von 800 Meter über Meer schneit es heute nur noch halb so oft wie 1970.
Frosttage
Die Anzahl aussergewöhnlich kalter Tage (Frosttage) nahm im Laufe des 20. Jahrhunderts ab – seit 1961 um bis zu 60 %.
Seegfrörnen treten auf grösseren Seen kaum mehr auf.
Gletscher
In der sogenannten kleinen Eiszeit (1600–1850) waren die Sommer im Alpenraum häufig kühl und die Schneefallgrenze allgemein tief. Diese klimatischen Bedingungen begünstigten das Gletscherwachstum und führten zu einer maximalen Ausdehnung der Gletscher um das Jahr 1850.
Nach 1850 kam es zu einem Temperaturanstieg. Seither verloren die Alpengletscher rund 65 Prozent ihres Volumens.
Klimawandel in der Schweiz: Was in Zukunft voraussichtlich geschehen wird
Ein weiteres Fortschreiten des Klimawandels wird in der Schweiz im wesentlichen zu den folgenden vier Änderungen führen:
- Die Sommer werden trockener.
- Die Niederschläge werden heftiger.
- Es gibt mehr Hitzetage.
- Die Winter werden schneearmer.
Aufzeichnungen aus den vergangenen 150 Jahren zeigen, dass diese Änderungen schon seit längerer Zeit im Gange sind.
Wichtig: Naturereignisse treten manchmal häufiger, manchmal weniger häufig auf. Beispiel: Unwetter. Dieses wechselhafte Auftreten ist natürlich. Sollte also in Zukunft die durchschnittliche Anzahl gewisser Ereignisse zu- oder abnehmen, so ist es falsch, generell zu behaupten: „Diese Veränderung ist eine unmittelbare Folge des Klimawandels.“
Temperatur
Wenn die Treibhausemissionen weiter ansteigen, muss in der Schweiz bis Ende Jahrhundert mit einer Erwärmung von bis zu 6.9 °C gegenüber vorindustriellem Niveau resp. bis zu 5.4 °C gegenüber 1981–2010 gerechnet werden.
Trockene Sommer
Langfristig wird der Niederschlag im Sommer um 5 bis 30% abnehmen.
Die Böden werden trockener werden. Es wird weniger Regentage geben. Die längste niederschlagsfreie Periode wird länger dauern als heute.
Die vom Schmelzwasser gespeisten Flüsse werden im Sommer und Herbst wegen geringerer Schneemengen weniger Wasser führen.
Mehr Hitzetage
Die sommerlichen Höchsttemperaturen werden erheblich höher sein als heute.
Hitzewellen sowie heisse Tage und Nächte werden häufiger und extremer sein. Hitzesommer wie im Rekordjahr 2003 werden normal sein. Kältewellen und Frosttage werden seltener werden.
Schneearme Winter
In der Mitte des 21. Jahrhunderts werden die Winter deutlich wärmer sein als heute.
Die Niederschläge werden im Winter um bis zu 20 Prozent zunehmen – aber wegen der höheren Temperaturen eher als Regen denn als Schnee zu Boden sinken.
Als Folge der Klimaerwärmung wird die Nullgradgrenze steigen und grössere Teile der Einzugsgebiete können überregnet werden.
Die Rolle des Schnees – einerseits als Rückhalt des Niederschlags, andererseits als Wasserlieferant bei der Schneeschmelze – ist besonders wichtig in den Einzugsgebieten der Alpen.
Die Schneefallgrenze wird pro Grad Temperaturerhöhung um etwa 150 m ansteigen. Das bedeutet: Die Landoberfläche, welche Schnee erhält, wird im Laufe der Zeit immer kleiner. So werden Ende Winter die Schneereserven abnehmen.
Es bedeutet andererseits aber auch, dass im Winter ein grösserer Anteil an Niederschlag in flüssiger Form zu Boden fällt, dadurch unmittelbar zum Abfluss kommt oder zum Wiederauffüllen des Boden- und Grundwassers beiträgt.
Rund 40% des Abflusses aus der Schweiz in der Periode 1980– 2009 bestand aus Schneeschmelze. Dieser Anteil wird bis 2085 auf etwa 25% sinken.
Gletscher-
schwund
Heute entstammen weniger als 2% des Jahresabflusses der sommerlichen Gletscherschmelze.
Bis Ende des Jahrhunderts ist je nach Modell und Klimaszenario von einem Verlust von 60 bis 80% der heute noch in der Schweiz vorhandenen Gletscherfläche auszugehen.
Die Wasserressourcen der Schweiz werden sich in Zukunft nur geringfügig ändern. Die Schweiz bleibt das Wasserschloss Europas.
Warum nehmen die Schäden als Folge von Naturereignissen immer mehr zu?
Naturereignisse führten in den letzten hundert Jahren zu immer mehr Schäden. So verursachten sie in den letzten 30 Jahren in der Schweiz durchschnittliche Schäden von 310 Millionen Franken pro Jahr. Diese Zunahme ist aber nur zu einem Teil auf eine Zunahme von Ereignissen zurückzuführen. Warum?
> Die Bevölkerung nimmt zu, die Raumnutzung nimmt zu.
Die Bevölkerungsdichte hat in der Schweiz in der Vergangenheit zugenommen – und wird es auch in Zukunft tun. Die verbaute Fläche (Siedlungsraum, Strassen und Wege) wächst kontinuierlich – wenn auch heute nicht mehr ganz so schnell wie in den 1970er Jahren. Zwischen 1985 und 2009 vergrösserte sich die bebaute Fläche in der Schweiz um 23.4 %. Die Siedlungen dehnten sich grösstenteils zulasten von Landwirtschaftsflächen aus.
> Die Raumnutzung in gefährdeten Gebieten nimmt zu.
- Es wurden und werden zunehmend Gebiete besiedelt, in denen es mit grösserer Wahrscheinlichkeit zu Naturereignissen kommt als in den bereits besiedelten Gebieten. Folge: Immer mehr werden verbaute Flächen einer Gefährdung ausgesetzt. Im 19. Jahrhundert waren vorwiegend landwirtschaftliche Flächen von Naturgefahren bedroht; heute stehen auf diesen Flächen beträchtliche Werte.

Anteil der Bevölkerung, der in potenziellen Überschwemmungsgebieten lebt.
In Gebieten, die von Überschwemmungen betroffen sein können
> wohnt Rund 20% der Schweizer Bevölkerung
> befinden sich rund 1.7 Millionen oder rund 30 % der Arbeitsplätze
> liegt rund ein Viertel der Sachwerte (840 Milliarden Franken)
- Rund ein Fünftel der Schweizer Bevölkerung ist heute der Gefahr von Überschwemmungen ausgesetzt.
- Rund 7 % wohnen in Gegenden, die von Lawinen, Rutschungen, Felsstürzen oder Steinschlag betroffen sein können.
- Knapp 2 Millionen oder rund ein Drittel aller Arbeitsplätze liegen in diesen Gebieten.
- Die Schutzbauwerke liessen das kollektive Wissen über Gefahrenräume zunehmend in Vergessenheit geraten. Statt wie früher die Nutzung dem Raum anzupassen, wurde der Raum der menschlichen Nutzung angepasst. Neu errichtete Schutzbauten verminderten zwar das Risiko, gleichzeitig führten sie jedoch zu weiterer Überbauung und noch intensivierter Nutzung.
> Die Sachwerte, das Schadenpotential nehmen zu
In den letzten zweihundert Jahren hat das Schaden- und Gefahrenpotenzial in der Schweiz stark zugenommen. Konkret:
- Siedlungen und öffentliche Infrastrukturen sind ausgebaut worden.
- Der Wert der öffentlichen Infrastrukturen hat zugenommen.
- Gebäude sind wertvoller geworden.
- Private Sachwerte wie beispielsweise Gebäude, Hausrat und betriebliches Inventar haben zugenommen.
- Der Wohlstand hat zugenommen.
Dies bedeutet: Sachschäden, die heute bei einem Naturereignis entstehen, sind massiv grösser als die Schäden, die vor zweihundert, dreihundert Jahren bei einem vergleichbaren Ereignis entstanden.

Entwicklung des KGV-Gebäudestandes und dessen Versicherungswertes seit 1950. Datenquelle: Interkantonaler Rückversicherungsverband (IRV): Schadenstatistik VKF. Die Abbildung zeigt:
> Zwischen 1950 und 2014 nahm die Zahl der Gebäude, die durch eine kantonale Gebäudeversicherung versichert sind, von etwa 1.2 Millionen Gebäuden auf rund 2.5 Millionen zu.
> Zwischen 1950 und 2014 stieg der nominale Versicherungswert der Gebäude im Verhältnis zum Gebäudebestand überproportional an. Gründe: Bauteuerung, zunehmende Gebäudevolumen und zunehmend kostenintensivere Bauweise und Ausstattung.
> Die Verletzlichkeit nimmt zu
Bei der Verletzlichkeit geht es um die Frage, wie anfällig Menschen oder Sachwerte gegenüber einer Naturgefahr sind. Beispiel: Wie widerstandsfähig ist ein Gebäude gegenüber einer Überschwemmung oder einem Erdbeben?
Die Verletzlichkeit von Gebäuden und Anlagen kann man grundsätzlich in drei Bereichen verringern – und damit Schäden verhindern oder reduzieren:
- Planung bzw. Bauweise des Bauwerks (Objektschutz)
- Material: Wahl robuster Produkte und Materialien
- Organisatorische Massnahmen.
Insgesamt nimmt die Verletzlichkeit der modernen Gesellschaft kontinuierlich zu. Gründe:
- Naturgefahren werden bei Planung, Bau und Unterhalt oft nicht berücksichtigt
- immer grössere Sachwerte werden an exponierten Orten platziert (z.B. technische Anlagen in Untergeschossen).
- Gebäude sind bezüglich Naturgefahren verletzlicher geworden (Bauweise).
- Wirtschaftsbereiche sind zunehmend stärker miteinander verbunden. So ergeben sich – etwa bei einem Stromausfall oder dem Ausfall von Verkehrsmitteln – immer grössere Folgeschäden.
Quellen
- Bundesamt für Umwelt BAFU, Bern: BAFU, Pilotprojekt Anpassung Klimawandel. 2018-2020. Technischer Bericht zur Gefahren- und Schadenausmassanalyse entlang der Aare unter einem sich verändernden Klima. 2023. download
- Bundesamt für Umwelt BAFU (Hrsg.) 2012: Auswirkungen der Klimaänderung auf Wasserressourcen und Gewässer. Synthesebericht zum Projekt «Klimaänderung und Hydrologie in der Schweiz» (CCHydro). Bundesamt für Umwelt, Bern. Umwelt-Wissen Nr. 1217. download
- MeteoSchweiz, 2014, «Klimaszenarien Schweiz – eine regionale Übersicht», Fachbericht MeteoSchweiz, 243. download
- NCCS (Hrsg.) 2018: CH2018 – Klimaszenarien für die Schweiz. National Centre for Climate Services, Zürich. 24 S. download
- MeteoSchweiz, PLANAT: Klimaänderung und Naturkatastrophen in der Schweiz. 01/2007. download
- OcCC: Extremereignisse und Klimaänderung. Bern, September 2003. download
- MeteoSchweiz: Klimawandel
Mehr Literatur zum Thema in der Blbliothek: Naturgefahren-Literatur
Links
Schweizer Klimaszenarien im Überblick
Klima, Katastrophenvorsorge (DRR) und Umwelt – Thematisches Netzwerk der DEZA
Zukünftige Naturereignisse und Klimawandel im Kanton Glarus

Extremwerte um 2060 – Szenario ohne Klimaschutz. Übersicht der erwarteten Änderungen in Extremwerten für die Messstation Glarus für den Zeitraum um 2060 gegenüber der Normperiode 1981 – 2010 ( Annahme: Emissionsszenario RCP8.5). Die erwartete Erhöhung der Schweizer Mitteltemperatur gegenüber der Normperiode 1981 – 2010 beträgt zu diesem Zeitpunkt 2,6 °C. Quelle: Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz: Klimawandel im Kanton Glarus: Was geschah bisher und was erwartet uns in Zukunft? download
Weitere Literatur zum Kanton Glarus
- Gefährdungsanalyse Glarus. Szenarienkatalog zur Optimierung der Notfallvorsorge. 2013. download
- Gefährdungsanalyse Glarus. Kantonale Risikoübersicht, Repräsentative Szenarien für die Notfallvorsorge und Herausforderung im Handlungsbedarf. 2013 download
- Grundlagen zur Vorsorgeplanung Glarus. Defizitanalyse, Handlungsbedarf und Massnahmenkatalog. 2016. download
- Departement Bau und Umwelt, Abteilung Wald und Naturgefahren: Naturgefahren im Kanton Glarus. Massnahmenplanung Fachstelle Naturgefahren. 2016. download
Zukünftige Naturereignisse und Klimawandel im Kanton St. Gallen

Extremwerte um 2060 – Szenario ohne Klimaschutz. Übersicht der erwarteten Änderungen in Extremwerten für die Messstation St. Gallen für den Zeitraum um 2060 gegenüber der Normperiode 1981 – 2010 (Annahme: Emissionsszenario RCP8.5). Die erwartete Erhöhung der Schweizer Mitteltemperatur gegenüber der Normperiode 1981 – 2010 beträgt zu diesem Zeitpunkt 2,6 °C. Quelle: Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz: Klimawandel im Kanton St. Gallen: Was geschah bisher und was erwartet uns in Zukunft? download
Erosionsrisiko der Äcker im Kanton St. Gallen
Erosionsrisiko der Äcker qualitativ
Erosionsrisikokarte des Ackerlandes der Schweiz im 2×2-Meter-Raster auf der Basis von SwissALTI3D und kantonalen Flächendaten zum Ackerland.
Die Karte zeigt das potentielle, qualitative Erosionsrisiko. Die Gesamtwertung wird einer von drei Gefährdungsstufen (keine Gefährdung, Gefährdung, hohe Gefährdung) zugeordnet, ohne dabei die Nutzung oder die Bewirtschaftungsweise des Bodens zu berücksichtigen. Berechnet wird der langjährige mittlere Bodenabtrag auf der Grundlage der Universal Soil Loss Equation (USLE).

Erosionsrisiko der Acker quantitativ
Erosionsrisikokarte des Ackerlandes der Schweiz im 2×2-Meter-Raster auf der Basis von SwissALTI3D und kantonalen Flächendaten zum Ackerland.
Die Karte zeigt den langjährigen mittleren potentiellen Bodenabtrag in Tonnen pro Hektare und Jahr, berechnet auf der Basis von Schwarzbrache (Erosion, die theoretisch eintreten könnte, wenn der Boden dauernd nackt wäre). Grüne Farbtöne bedeuten ein geringes, gelbe, ein mittleres und rote ein hohes Erosionsrisiko.

Literatur mit Bezug zum Kanton St. Gallen
- Naturgefahrenkommission des Kantons St. Gallen: Naturgefahren im Kanton St. Gallen. Leitfaden für Vorsorge und Schutz. 2007. download
- Amt für Militär und Zivilschutz, Koordinationsstelle Bevölkerungsschutz: Gefährdungs- und Risikoanalyse Kanton St.Gallen. Ergebnisse der Phase I gemäss der Methode KATAPLAN. 30. November 2016 download
- Naturgefahrenkommission des Kantons St.Gallen: Gravitative Naturgefahren im Kanton St. Gallen.
Leitfaden für Vorsorge und Schutz · September 2019. download
- Ralph Brändle, Rolf Bart: Die Risikokarte des Kantons St. Gallen. INGENIEURBIOLOGIE / GENIE BIOLOGIQUE 4/16. download
Zukünftige Naturereignisse und Klimawandel im Kanton Graubünden

Extremwerte um 2060 – Szenario ohne Klimaschutz. Übersicht der erwarteten Änderungen in Extremwerten für die Messstation Chur für den Zeitraum um 2060 gegenüber der Normperiode 1981 – 2010 ( Annahme: Emissionsszenario RCP8.5). Die erwartete Erhöhung der Schweizer Mitteltemperatur gegenüber der Normperiode 1981 – 2010 beträgt zu diesem Zeitpunkt 2,6 °C.
Quelle: Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz: Klimawandel im Kanton Graubünden: Was geschah bisher und was erwartet uns in Zukunft? download
Literatur mit Bezug zu Graubünden
- Amt für Wald und Naturgefahren Graubünden: Naturgefahren bedrohen den Menschen seit Jahrtausenden. Zweite Auflage, Faktenblatt 10, Januar 2009. download
- Amt für Wald und Naturgefahren Graubünden: Gletscher und Klimawandel in Graubünden. Faktenblatt 14. Erste Ausgabe, Januar 2009 download
- Christoph Marty: Klimaänderung und Naturgefahren in Graubünden. Schweiz Z Forstwes 160 (2009) download
- Amt für Wald und Naturgefahren Graubünden: Schutzbauten in Graubünden – für mehr Sicherheit vor Naturgefahren. 2. überarbeitete Auflage, November 2021. download
- Amt für Natur und Umwelt Graubünden: Klimawandel Graubünden. Analyse der Risiken und Chancen. Arbeitspapier 3 einer kantonalen Klimastrategie. Chur, 2015 download
- Kerstin Sauerbrey: Das Konzept raumplanerischer Naturgefahrenprävention im Schweizer
Kanton Graubünden. Geographica Helvetica Jg. 60 2005/Heft 1. download
- Amt für Umwelt Graubünden: Klimaänderung in Graubünden. 2004. download
- Raumordnung Graubünden: Gefahrenzonen. Planungsrechtliche Umsetzung unter Berücksichtigung der forstlichen Interessen. Merkblatt 2001/1 download
- Amt für Wald und Naturgefahren Graubünden: Der Kanton rüstet sich für veränderte Naturgefahren. 30.09.2021, download
- Amt für Wald und Naturgefahren Graubünden: Naturgefahren in der Schweiz: Wo steht Graubünden? 24.08.2016. download
- Amt für Natur und Umwelt Graubünden: Gefahren und Effekte des Klimawandels. Gemeinde Davos. Faktenblätter Gefahren/Effekte. 21. Mai 2019 download
- Klima in Graubünden – quo vadis? Klimastrategie Kanton Graubünden. download
- Amt für Wald und Naturgefahren: Leitfaden Gefahrenzonen in Graubünden. 2. Digitale Auflage. download
- Amt für Militär und Zivilschutz Graubünden: Gefährdungsanalyse Kanton Graubünden, 2014. download
Letzte Bearbeitung: 16.12.2025, markus weidmann