Gefahrenart

Unwetter in der Vergangenheit

Unwetter in den Welterbe-Kantonen Glarus, St. Gallen und Graubünden: Hintergründe, Karte und alle dokumentierten Ereignisse.

Diese Karte zeigt die lokalen und regionalen Unwetter-Ereignisse, welche in SardoNat präsentiert werden. Du kannst diese über einen Klick auf das Symbol in der Karte – oder über die Navigation – auswählen. Grössere Ereignisse, welche einen oder mehrere Kantone betreffen, sind in der Karte nicht eingetragen. Sie sind nur über die Navigation zu finden.

Unwetter sind Pulsschläge der Erosion. Sie vermögen grossflächig und gleichzeitig unzählige Hochwasser, Überschwemmungen, Rutschungen, Hangmuren und Steinschlag auszulösen. Sie bewirken, dass die Bäche und Flüsse ausserordentlich grosse Mengen an Gesteinsmaterial zu transportieren vermögen.

An Stelle des Begriffes Unwetter wird oft der Begriff Hochwasser verwendet (z.B. „Das Hochwasser von 1834“). Dies ist falsch. Hochwasser gehören zu den Auswirkungen von Unwettern.

Auf dieser Seite

Chronik der Unwetterschäden in der Schweiz

Die folgenden Informationen wurden der Chronik der Unwetterschäden in der Schweiz entnommen. Dieser Bericht enthält 2256 Schadenereignisse aus der Zeit von 563 bis 1988. Er beschränkt sich auf Schäden, die durch starke Gewitter, langandauernde Regenfälle und extreme Schneeschmelze verursacht wurden.

> Wann ereigneten sich Unwetter in der Vergangenheit der Schweiz?

Die Chronik der Unwetterschäden in der Schweiz enthält für den Zeitraum von 563 bis 1990 2256 Unwetter-Ereignisse. Davon sind

  • 1718 leichte bis mittelschwere Ereignisse, meist wenig bedeutend und lokal begrenzt. Die Sachschäden pro Ereignis würden sich nach heutigem Geldwert auf weniger als 2 Millionen Franken belaufen.
  • 327 schwere, bedeutende Ereignisse mit Sachschäden von schätzungsweise 2 bis 20 Millionen Franken nach heutigem Geldwert. Lokal können Gebiete unter anderem auch sehr schwer betroffen worden sein.
  • 168 sehr schwere, bedeutende und grosse Schadenereignisse. Die Sachschäden pro Ereignis würden sich heute im Rahmen von 20 bis 100 Millionen Franken bewegen. Lokal können einzelne Regionen auch katastrophal betroffen worden sein. In der Regel sind Menschenleben zu beklagen.
  • 43 katastrophale Grossereignisse, meist über viele Kantone hinweg, mit Todesopfern und enormen Sachschäden in der Höhe von schätzungsweise über 100 Millionen Franken nach heutigem Geldwert.

> Gab es Zeiten, in denen Unwetter in der Schweiz gehäuft auftraten?

Ja. Gemäss der Chronik der Unwetterschäden in der Schweiz wurde die Schweiz besonders im 16. und 19. Jahrhundert wiederholt von schweren Katastrophenunwettern heimgesucht.

Bemerkenswert häufig ereigneten sich Unwetter

  • zwischen 1566 und 1595
  • zwischen 1748 und 1778
  • zwischen 1830 und 1839
  • zwischen 1868 und 1876
  • zwischen 1977 und 1987.

> Wo kam es besonders oft zu Unwetterschäden?

Gemäss der Chronik der Unwetterschäden in der Schweiz ereigneten sich die meisten Unwetterkatastrophen in den steilen, niederschlagsreichen und flachgründigen Alpen- und Alpenrandgebieten.

Besonders häufig kam es zu Unwetterschäden in den oberen Einzugsgebieten der Reuss und des Rheins, seltener im Oberlauf der Aare.

Weniger häufig, aber doch wiederholt, wurden Teile des Mittellandes und des nordöstlichen Juras, vor allem im Einzugsgebiet des Rheins unterhalb der Rheinmündung in den Bodensee, schwer betroffen. Auch die übrigen Gebiete wurden, von wenigen Ausnahmen abgesehen, regelmässig von schweren Unwettern heimgesucht.

> Wie verteilen sich die Ereignisse auf die Jahreszeiten?

Die jahreszeitliche Verteilung der Schadenereignisse im Zeitraum von 563 bis 1990 sieht es so aus:

  • 51 Prozent der Ereignisse fanden in den Sommermonaten Juni bis August statt (wenn man nur die Unwetter mit katastrophale Schäden betrachtet, so sind es sogar 58 Prozent, die sich in den Sommermonaten ereigneten).
  • Frühjahr (12 Prozent)
  • Herbst (13 Prozent)
  • Wintermonate (5 Prozent)
  • unbekannt (19 Prozent).

> Welches waren die Ursachen der Unwetterschäden?

Die Ursache der Unwetter-Ereignisse, welche die Chronik enthält (563 bis 1990) waren:

  • Gewitter, intensive Regengüsse, Platzregen und Wolkenbrüche (46 Prozent).
  • Dauerregen, zumeist mehrere Tage anhaltende schwere Regenfälle, «langwieriges» Regenwetter sowie nasse Witterung (15 Prozent)
  • Schneeschmelze, zumeist verbunden mit anhaltenden Niederschlägen oder Starkregen (11 Prozent)
  • Unbekannte Ursache oder andere Gründe (28 Prozent).

> Welchen Einfluss hatte der Mensch auf das Schadenausmass?

Bei gewissen Ereignissen trugen menschliche Eingriffe in die Natur zu den Unwetter-Schäden bei – beispielsweise die Übernutzung der Bergwälder. Inwieweit das Schadenausmass dadurch beeinflusst wurde, ist allerdings selten klar erkennbar.

Quelle

  • Gerhard Röthlisberger: Chronik der Unwetterschäden in der Schweiz. Berichte der eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, 1991 download

Wasser- und Rutschungsschäden in den 25 Jahren zwischen 1972 und 1996

Der Walliser Bote veröffentlichte im Februar 1999 folgende Informationen.

  • Anzahl
  • Zwischen 1974 und 1999 (ein Zeitraum von 25 Jahren) ereigneten sich in der Schweiz 1186 Unwetter. Im Mittel ereigneten sich 47 Unwetter pro Jahr.
  • Ursache

Beinahe die Hälfte aller Unwetterereignisse war auf Gewitter und intensive Regengüsse zurückzuführen. Sie verursachten auch die meisten der schweren und extremen Schäden.

  • Intensität der Unwetter
  • Drei Viertel der 1186 Unwetter wurden als leicht eingestuft.
  • 178 Ereignisse oder 15 Prozent wurden als mittelschwer eingestuft.
  • 101 oder 8.5 Prozent wurden als schwer eingestuft.
  • Elf Unwetter oder 1 Prozent wurden als extrem klassiert.
  • Todesopfer
  • An den Folgen der 1186 Unwetter starben insgesamt 56 Menschen.
  • 30 starben in Zusammenhang mit Hochwasser.
  • 15 starben in Zusammenhang mit Murgängen.
  • 11 starben in Zusammenhang mit Rutschungen.
  • Schadensverteilung
  • Die Gesamtschadensumme der 1186 Unwetter beträgt 4.565 Milliarden Franken.
  • Am meisten litten unter Unwetterereignissen die Alpen- und Voralpenkantone. Rund zwei Drittel der Schadensumme entfällt auf den Alpen- und Voralpenraum.

Die Schadenkosten von 4.565 Milliarden Franken verteilen sich wie folgt:

  • Kanton Tessin mit 964 Millionen Franken
  • Kanton Wallis mit 894 Millionen Franken
  • Kanton Uri mit 704 Millionen Franken
  • Kanton Bern mit 602 Millionen Franken.

Am wenigsten Schäden gab es

  • in den beiden Appenzell
  • im Kanton Basel-Stadt.
  • Schadenhäufigkeit

Die Schadenhäufigkeit konzentrierte sich auf Gebiete mit mittlerer bis grosser Siedlungsdichte.

In der Südschweiz waren häufig betroffen

  • das Gebiet des Lago Maggiore
  • das Gebiet des unteren Maggiatals

In der Westschweiz waren häufig betroffen

  • die Gegend von Lausanne-Montreux
  • der Raum Yverdon

Im Bernbiet waren häufig betroffen

  • die Achse Bern-Thun
  • das Emmental

In der Zentralschweiz waren häufig betroffen

  • die Vierwaldstätterregion
  • das Luzerner Hinterland

In der Nordschweiz war häufig betroffen

  • die Agglomeration Basel

In der Ostschweiz waren häufig betroffen

  • die Regionen Zürich
  • die Regionen St. Gallen
  • die Regionen Wil

Die Schadenhäufigkeit darf nicht mit den Schadenskosten verwechselt werden. So wurde Basel-Stadt in den 25 Jahren von 25 Unwettern heimgesucht. Diese verursachten aber einen Schaden von «nur» 4 Millionen Franken. Im Gegensatz dazu wurde die Region Brig-Glis / Naters von zehn Unwettern mit Schäden von insgesamt über 500 Millionen Franken betroffen.

Jahreszeit

  • Mehr als die Hälfte aller Unwetter ereignete sich in den Sommermonaten.
  • Die drei Sommermonate Juni, Juli und August weisen mit 52 Prozent über die Hälfte aller Unwetterereignisse auf .
  • Die Monate Oktober bis Januar zeigen die geringste Anzahl.

Extreme Unwetterjahre

  • 1978. Mindestens neun Todesopfer forderte die Unwetterkatastrophe vom Sommer 1978 mit Schäden von 525 Millionen Fr.
  • 1987. Eine Reihe schwerster Unwetter forderte 1987 in Uri, Tessin, Graubünden, Wallis und Bern während der Sommermonate acht Menschenleben und verursachte Schäden von über 1.2 Milliarden Franken .
  • 1993 kamen fünf Menschen bei Unwettern im Sommer und Herbst ums Leben, der Sachschaden belief sich auf über 900 Millionen Franken .

Trends

Aufgrund von 200 jährigen Wetterbeobachtungen sieht die WSL keine Evidenz, dass heute mehr Regen niedergeht als früher (Stand: 1999). Hingegen scheinen während der letzten Jahrzehnte intensive, einstündige Regengüsse häufiger geworden zu sein .

Quelle

Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft ( WSL ) / Walliser Bote, 5. Februar 1999

Historische Hochwasser

Aus Statistiken von Versicherungen und der öffentlichen Hand sowie aus Medienberichten und Ereignisdokumentationen lässt sich abschätzen, dass Hochwasser in der Schweiz zwischen 1968 und 2018 Schäden von rund 300 Millionen Franken pro Jahr verursachten. Datenerhebungen der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) zeigen: Zwischen 1975 und 2020 erlitten vier von fünf Schweizer Gemeinden Schäden durch Murgänge oder Hochwasser.

> Welche Formen von Niederschlägen führten in der Vergangenheit zu Hochwasser?

Robert Diezig untersuchte in 39 Einzugsgebieten in der Schweiz die auslösenden Niederschläge der grössten Hochwasser – insgesamt über 1000 Ereignisse im Zeitraum 1974 bis 2003. Erkenntnisse:

  • Rund ein Drittel der Hochwasser auslösenden Niederschläge dauerten zwischen 12 und 24 Stunden und wiesen eine relativ hohe Intensität (mm Niederschlag pro Stunde) auf. Diese «Kurzregen» sind somit für die Entstehung von Hochwasser sehr wichtig.
  • Je rund 20 Prozent der Ereignisse wurden durch «Dauerregen» bzw. «Schauer» ausgelöst. «Dauerregen» dauern zwei und mehr Tage und sind sehr ergiebig. Schauer sind meist von kurzer Dauer (Minuten bis wenige Stunden) und treten vor allem bei Gewittern auf. Ihre Niederschlagsintensität ist gross bis sehr gross.

> Wo treten in der Schweiz welche Niederschlagstypen auf?

  • Im Voralpenraum spielen die Schauer eine bedeutende Rolle, da Gewitter hier häufig sind.
  • Im zentralen Alpenraum, aber auch im Tessin sind Dauerregen sehr wichtig.
  • Im Jura treten sogenannte Regen-auf-Schnee-Ereignisse auf. Wenn Regen auf eine bestehende

Schneedecke fällt, können zusätzliche Wassermassen aktiviert werden.

  • Der Kurzregen ist der in der gesamten Schweiz häufigste Typ. Er ist aber im Alpenraum nur von geringer Bedeutung.

> Phasen mit hoher und niedriger Hochwasseraktivität wechselten ab

Die Auswertung historischer Hochwasser in der Schweiz der letzten 500 Jahre zeigt, dass sich

30 bis 100 Jahre andauernde Phasen mit hoher und niedriger Hochwasseraktivität abwechselten.

Diese Phasen verliefen auf der Alpennord- und südseite nicht parallel, im 20. Jahrhundert

sogar eher gegenläufig. Die letzte hochwasserarme Phase dauerte auf der Alpennordseite von

1920 bis 1960. Seit 1968 steigt die Häufigkeit wieder an.

Quelle

  • Petra Schmocker-Fackel, Felix Naef: Historische Hochwasser. In: Manfred Spreafico und Daniel Viviroli: Ausgewählte Beiträge zur Abschätzung von Hochwasser und Feststofftransport in der Schweiz. Grundlagen, Methoden, Fallbeispiele. Beiträge zur Hydrologie der Schweiz, Nr. 40. Bern, Februar 2013. download

Quellen / Literatur

  • Schild, Andreas: Unwetterereignisse: Fazit aus Geschichte und Gegenwart. Zeitschrift: Vermessung, Photogrammetrie, Kulturtechnik, Band (Jahr): 99 (2001), Heft 6. download
  • Jaag, O.: Katastrophen und Gewässerschutz in Vergangenheit und Gegenwart. Teil 1. Zivilschutz = Protection civile = Protezione civile, Band 16, 1969, Heft 5. download

> Unwetter in der Schweiz

Gerhard Röthlisberger: Chronik der Unwetterschäden in der Schweiz.Berichte der eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, 1991 download

  • Christian Pfister: Überschwemmungskatastrophen im Schweizer Alpenraum seit dem Spätmittelalter. In: Würzburger Geographische Arbeiten, Heft 80, 1991 download
  • Hächler, S.: Hochwasserereignisse im Schweizerischen Alpenraum seit dem Spätmittelalter. Raum-zeitliche Rekonstruktion und gesellschaftliche Reaktionen. Lizenziatsarbeit in Schweizergeschichte, Historisches Institut der Uni Bern, 1991.
  • Zeller, Jürg / Röthilsberger, Gerhard: Unwetterschäden in der Schweiz von 1972 bis 1981.

Wasser Energie Luft, Band: 75 (1983), Heft: 7-8. download

  • Andres, Norina / Badoux, Alexandre: Normalisierung und Trends der Unwetterschäden in der Schweiz (1972-2016). Wasser Energie Luft, Band 111 (2019), Heft: 1. download
  • Andres, Norina / Badoux, Alexandre / Hegg, Christoph: Todesfälle durch Naturgefahrenprozesse in der Schweiz von 1946 bis 2015. Wasser Energie Luft, Ban: 109 (2017), Heft 2. download
  • Hegg, Christoph / Vogt, Stephan: Häufigkeiten und Trends von Starkniederschlägen in der Schweiz im Zeitraum 1864-2002. Wasser Energie Luft, Band 97 (2005), Heft: 7-8. download
  • Schmid, Franziska / Fraefel, Marielle / Hegg, Christoph: Unwetterschäden in der Schweiz 1972 – 2002: Verteilung, Ursachen, Entwicklung. Wasser Energie Luft, Band 96 (2004), Heft: 1-2. download
  • Unwetterschäden in der Schweiz. Wasser Energie Luft, Band 87 (1995), Heft: 3-4. download
  • Gees, A.: Analyse historischer und seltener Hochwasser in der Schweiz -Bedeutung für das Bemessungshochwasser. Geographisches Institut der Universität Bern, Geographica Bernensia, G53. 1997.
  • Gabathuler, Hansjakob: Hochwasser, Überschwemmungen und Rüfen aus zwölf Jahrhunderten : viele tausend Fuder Steine, Schlamm und Stöcke. Werdenberger Jahrbuch : Beiträge zur Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band (Jahr): 12 (1999). download
  • Imhof, Markus: Die Sommerunwetter 2021 in der Schweiz. Ereignisanalyse. Vereinigung Kantonaler Gebäudeversicherungen VKG, 2023. download
  • Markus Imhof, Stefan Heuberger: Hochwasser 8./9. August 2007. Ereignisanalyse. Interkantonaler Rückversicherungsverband IRV, 2008. download
  • Fachhochschule Graubünden: Vergleichsstudie nach den Unwettern 2021. 31.08.2023. download

> Unwetterschaden-Datenbank der Schweiz

Unwetterschäden in der Schweiz im Jahre …

1977, 1978, 1979, 1980, 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988, 1989, 1990, 1991, 1992, 1993, 1994, 1995, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2023

Quelle: WSL_Unwetterschaden-Datenbank der Schweiz

  • Liechti, Katharina / Badoux, Alexandre / Röthlisberger, Gerhard: 50 Jahre Erfassung von Unwetterschäden in der Schweiz. Wasser Energie Luft, Band 114 (2022), Heft: 4. download

> Links

Sturmarchiv Schweiz – Swiss Severe Weather Database (SSWD). Kompetenzzentrum für Tornados und andere Unwetter.

Wikipedia: Liste von Wetterereignissen in Europa

WSL: Unwetterschadens-Datenbank der Schweiz

MobiliarLab für Naturgefahren: Überschwemmungsgedächtnis

Unwetter in der Vergangenheit des Kantons Glarus

Gemäss der Chronik der Unwetterschäden in der Schweiz führten im Gebiet Linth – Zürichsee folgende Unwetter zu weiträumigen Überschwemmungen:

Sommer 1343

August 1460

Sommer 1480

April 1565

Sommer 1566

Dezember 1571

Sommer 1584

August 1591

Mai-Juni 1627

Juni 1629

1636

Juli 1679

Sommer 1680

Herbst 1705

Juni 1720

September 1726

Sommer 1750

Juli 1762

Sommer 1764

Oktober 1779

Oktober-November 1824

August 1834

1846

Jun 1910

August 1944

Quelle

Gerhard Röthlisberger: Chronik der Unwetterschäden in der Schweiz.Berichte der eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, 1991 download

Hochwasser und Überschwemmungen in der Vergangenheit des Kantons Glarus

Überschwemmungen, die sich in der Vergangenheit des Kantons ereigneten, werden in der StoreMe-Datenbank des Bundesamtes für Umwelt BAFU erfasst. Diese Datenbank ist nicht öffentlich zugänglich.

Literatur

Legler, D.: Die Wasserverheerungen des 18. Jahrhunderts im Kanton Glarus und die in derselben untergegangene evangel. Kirche. Jahrbuch des Historischen Vereins des Kantons Glarus, Band (Jahr): 16 (1879). download

Kontakt

Fachstelle Naturgefahren des Kantons Glarus

Unwetter in der Vergangenheit des Kantons St. Gallen

Folgende Unwetter führten gemäss der Chronik der Unwetterschäden in der Schweiz in der Vergangenheit im Einzugsgebiet des Rheins oberhalb dem Bodensee zu Schäden, betrafen also die Kantone St. Gallen und / oder Graubünden:

1206

Sommer 1276

1300

Sommer 1343

November 1374

Sommer 1480

Juli 1537

1548

Sommer 1566

1570

Dezember 1571

Sommer 1584

1585

Oktober 1585

August 1591

August 1602

Sommer 1610

August 1618

Juli 1620

1626

Mai-Juni 1627

Juli 1679

Herbst 1705

Sommer 1710

Dezember 1740

Sommer 1750

Juli 1762

Sommer 1764

1817

Oktober-November 1824

August 1831

1834

September-Oktober 1839

September 1860

September-Oktober 1868

Juni 1871

Juli-August 1874

Februar 1877

November 1885

September 1888

August-September 1890

Juni 1910

September 1927

Juli 1987

Quelle

Gerhard Röthlisberger: Chronik der Unwetterschäden in der Schweiz.Berichte der eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, 1991 download

Hochwasser und Überschwemmungen in der Vergangenheit des Kantons St. Gallen

Hochwaser-Ereignisse, die in der Vergangenheit des Kantons St. Gallen auftraten, werden in der StoreMe-Datenbank des Bundesamtes für Umwelt BAFU erfasst. Diese Datenbank ist nicht öffentlich zugänglich.

Die Karte „Kantonaler Ereigniskataster“ präsentiert einen Auszug der in der StorMe-Datenbank enthaltenen Ereignisse. Sie zeigt, wo es in der Vergangenheit des Kantons St. Gallen zu Naturereignissen kam (Lawinen, Rutschungen, Sturz (Felssturz, Steinschlag), Wasser (Murgänge, Hochwasser) . Detaillierte Infos zu einem Hochwasser-Ereignis erhält man, indem man in der Karte auf eine Fläche mit entsprechender Farbe klickt.

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Literatur

Gruber, P.: Unwetterschäden im Kanton St. Gallen. Schweizerische Zeitschrift für Forstwesen, Band 128 (1977), Heft: 12. download

Links

Naturgefahren im Kanton St. Gallen

Naturgefahrenkarten des Kantons St. Gallen

Erläuterung zu den Naturgefahrenkarten

Kontakt

Abteilung Naturgefahren des Kantons St. Gallen

Unwetter in der Vergangenheit Graubündens

Gemäss der Chronik der Unwetterschäden in der Schweiz führten folgende Unwetter im Engadin, Misox und / oder den Bündner Südtälern zu weiträumigen Überschwemmungen:

1519

Sommer 1566

1570

Oktober 1585

August 1618

Sommer 1750

Juli 1762

September 1772

Sommer 1828

August 1834

September-Oktober 1839

September-Oktober 1868

Juli-August 1874

September 1888

1927

August 1951

1978

Juli 1987

Folgende Unwetter führten in der Vergangenheit im Einzugsgebiet des Rheins oberhalb dem Bodensee zu Schäden, betrafen also die Kantone St. Gallen und / oder Graubünden:

1206

Sommer 1276

1300

Sommer 1343

November 1374

Sommer 1480

Juli 1537

1548

Sommer 1566

1570

Dezember 1571

Sommer 1584

1585

Oktober 1585

August 1591

August 1602

Sommer 1610

August 1618

Juli 1620

1626

Mai-Juni 1627

Juli 1679

Herbst 1705

Sommer 1710

Dezember 1740

Sommer 1750

Juli 1762

Sommer 1764

1817

Oktober-November 1824

August 1831

1834

September-Oktober 1839

September 1860

September-Oktober 1868

Juni 1871

Juli-August 1874

Februar 1877

November 1885

September 1888

August-September 1890

Juni 1910

September 1927

Juli 1987

Quelle

Gerhard Röthlisberger: Chronik der Unwetterschäden in der Schweiz. Berichte der eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, 1991. download

Hochwasser und Überschwemmungen in der Vergangenheit des Kantons Graubünden

Überschwemmungen, die sich in der Vergangenheit des Kantons Graubünden ereigneten, werden in der StoreMe-Datenbank des Bundesamtes für Umwelt BAFU erfasst. Diese Datenbank ist nicht öffentlich zugänglich.

Die Ereigniskarte Wasser präsentiert einen Auszug der in der StorMe-Datenbank enthaltenen Ereignisse. Sie zeigt, wo es in der Vergangenheit des Kantons Graubünden zu Überschwemmungen und Murgängen kam (diese werden unter dem Begriff „Wasser“ zusammengefasst). Detaillierte Infos zu einem Ereignis erhält man, indem man auf die blaue Fläche (Prozessraum Wasser) klickt.

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Die WebSite Graubünden und Naturgefahren (GraNat) vermittelt ein breit gefächertes Wissen zu einstigen Hochwasser und Überschwemmungen in Graubünden.

Literatur

  • Hans Braschler: Katastrophen in Graubünden. Bündner Jahrbuch: Zeitschrift für Kunst, Kultur und Geschichte Graubündens. Band 25 (1983) download
  • Boldini, Rinaldo: Alluvioni catastrofiche nel Moesano. Quaderni grigionitaliani, Band 21, 1951-1952, Heft 1. download
  • Gillardon, F., 1938: Chronologisches Verzeichnis derjenigen Gemeinden und Partikularen, die im 18. Jahrhundert durch Feuersbrünste, Wasserschaden und sonstwie heimgesucht wurden und vom Bundestag Jahrgelder angewiesen erhielten. Separatdruck aus dem Bündner Monatsblatt, 1938. Kantonsbibliothek Chur. download
  • Unwetter in Graubünden. Der Rhätier, 21.7.1848. download

Kontakt

Amt für Wald und Naturgefahren Graubünden

Anhang: Unwetter in der Schweiz in den letzten Jahrhunderten

Quelle: Gerhard Röthlisberger: Chronik der Unwetterschäden in der Schweiz.Berichte der eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft, 1991 download

Zwischen 1200 und 1450 sind viel weniger Ereignisse aufgeführt als in den folgenden Jahren. Dies ist primär darauf zurückzuführen, dass aus diesem Zeitraum viel weniger Ereignisse überliefert sind als in den folgenden Jahren.

Abbildung zu «Unwetter in der Vergangenheit»
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Letzte Bearbeitung: 16.12.2025, markus weidmann

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