Hochwasser GL/GR/SG

Rhein-Hochwasser

Der Alpenrhein ist der Rhein-Abschnitt, welcher beim Zusammenfluss von Vorderrhein und Hinterrhein bei Reichenau-Tamins GR beginnt und bis zur Einmündung in den Bodensee reicht.

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Was versteht man unter dem Begriff „Alpenrhein“?

Der Alpenrhein ist der Rhein-Abschnitt, welcher beim Zusammenfluss von Vorderrhein und Hinterrhein bei Reichenau-Tamins GR beginnt und bis zur Einmündung in den Bodensee reicht.

  • Er ist 90 km lang.
  • Er fliesst mit etwa 1 bis 5 m/s.
  • Er hat ein Einzugsgebiet von 6’119 km².
  • Sein Gefälle beträgt 1 bis 2 ‰.
  • Seine Jahresabflussmenge beträgt ca. 7,6 Milliarden m³.
  • Seine mittlere Wassermenge beträgt ca. 230 – 250 m³/s.
  • Bei Niederwasser flliessen noch ca. 40 m³/s.
  • Er fliesst durch die Welterbe-Kantone Graubünden und St. Gallen.

Die „Internationale Strecke des Alpenrheins“ ist der Abschnitt des Alpenrheins zwischen der Illmündung und dem Bodensee.

Zwei Drittel Graubündens ist Einzugsgebiet des Rheins.
Zwei Drittel Graubündens ist Einzugsgebiet des Rheins.

Wieviel Gesteinsmaterial transportiert der Alpenrhein heute?

Der Rhein rollt und schiebt auf seinem Grund jedes Jahr rund 100’000 m³ Geschiebe (Steine, Kies, grober Sand) zum Bodensee. Davon werden an der Mündung des Bodensees jährlich 50’000 bis 100’000 m3 entnommen.

Transportiert der Rhein noch weitere Materialien zum Bodensee?

Ja, Schwebstoffe. Als Schwebestoffe bezeichnet man den Schlamm, der im Wasser des Rheins schwebt. Dass der Fluss Schwebstoffe transportiert, ist vor allem dann gut sichtbar, wenn er Hochwasser führt und sein Wasser trüb und grau ist. Der Alpenrhein transportiert jedes Jahr 2.5 bis zu 3 Millionen Tonnen Schwebestoffe zum Bodensee.

Zudem transportiert er Mineralsubstanz als Gelöste Fracht. 1952 untersuchte man, wieviel Mineralsubstanz der Rhein in gelöster Form zu Graubünden hinausträgt. Resultat: Der Rhein trug im Jahr 1952 rund 584’000 Tonnen Mineralsubstanz zum Kanton hinaus – das sind 20 Kilogramm pro Sekunde. Diese Gelöste Fracht transportiert er bis in die Nordsee.

Welche Formen von Hochwasser gibt es am Alpenrhein?

  • HQ 100 Ein hundert jährliches Hochwasser

Bei einem Hochwasser, das statistisch einmal alle 100 Jahre vorkommt, fliessen auf der Internationalen Strecke 3’100 m³/s ab (Die „Internationale Strecke des Alpenrheins“ ist der Abschnitt des Alpenrheins zwischen der Illmündung und dem Bodensee). Mit dem Generationenprojekt «Rhesi – Hochwasserschutz fürs Rheintal» wird die Abflusskapazität des Rheins von 3’100 auf 4’300 Kubikmeter pro Sekunde erhöht. Dadurch entspricht der Hochwasserschutz am Alpenrhein wieder den aktuellen Anforderungen.

  • EHQ 300 Ein dreihundert jährliches Hochwasser

Bei einem Hochwasser, das statistisch alle 300 Jahre einmal vorkommt, fliessen auf der Internationalen Strecke 4’300 m³/s Wasser ab.

  • EHQ Das Extremhochwasser

Das Extremhochwasser wird auf 5’800 bis 6’500 m³/s geschätzt. Die grösst mögliche Wassermenge, die der Alpenrhein befördern kann, beträgt rund. 5’800 m³/s.

Vielerorts steigen die Hochwasserspiegel des eingedämmten Alpenrheins weit über die angrenzenden Ebenen. Bei Hochwasser liegen grosse Teile des Rheintals in einer Vertiefung, einer Depression. Diese Situation ist mit Holland vergleichbar, wo sich grosse Gebiete unterhalb des Meeresspiegels befinden. Bezüglich Renaturierungen bedeutet dies:

  • Renaturierungen des Alpenrheins müssen sich auf kleinere Massnahmen beschränken.
  • Im Rhein-Delta, wo die Dynamik gegenüber früher ja verstärkt worden ist, liesse sich grundsätzlich mehr erreichen.

Wer ist für den Hochwasserschutz des Alpenrheins zuständig?

1892 wurde zwischen Österreich und der Schweiz mit dem Staatsvertrag die Internationale Rheinregulierung gegründet. Sie ist seither für den Hochwasserschutz am Alpenrhein zwischen der Illmündung und dem Bodensee – der „Internationalen Strecke des Alpenrheins“ – zuständig.

Die Internationale Rheinregulierung formte im Auftrag von Österreich und der Schweiz aus dem wilden Fluss nach und nach ein technisches Bauwerk. Die Aufgaben der Internationalen Rheinregulierung lassen sich in einem Wort zusammenfassen: Hochwasserschutz.

Was bringt die Alpenrheinkorrektion?

Mit der Alpenrheinkorrektion wird die Dynamik des Rheins im Rheintal unterbunden beziehungsweise an die Mündung im Bodensee verlagert. Dies ermöglicht dem Menschen im Rheintal eine weitgehend sichere Nutzung des Raumes.

Was versteht man unter der „Rheinnot“?

Der Begriff «Rheinnot» prägte die Überschwemmungen im 19. Jahrhundert.

Was beeinflusst heutzutage die Entstehung von Hochwasser?

Die Entstehung schwerer Hochwasser wird tendenziell vermindert

  • durch die Regulierung der Alpenrandseen
  • durch die Stauseen der Kraftwerke
  • durch Aufforstungen.

Die Abflüsse beschleunigt haben

  • die Urbanisierung
  • die Verdichtung der Böden durch den Einsatz landwirtschaftlicher Grossmaschinen.

Was ist der Unterschied zwischen der Rheinkorrektion und der Rhein-Melioration?

Die Rheinkorrektion und die Binnengewässer-Korrektionen haben die Wohnbevölkerung des Rheintals weitgehend von der Hochwasserbedrohung und der Versumpfung befreit.

Meliorationen wollen

  • den Ertrag des Bodens steigern
  • ihn vor Naturgewalten schützen
  • die Bewirtschaftung erleichtern
  • die Landwirtschaft konkurrenzfähig machen.

Hiefür wurden Güter zusammengelegt, erschlossen, entwässert, kultiviert, Alpen verbessert, Sicherungsvorkehren getroffen, Bauten und Siedlungen errichtet. Die Melioration der Rheinebene löste eine umfassende Strukturverbesserung in der Landwirtschaft aus.

Die Anbauschlacht im Zweiten Weltkrieg brachte einen gewaltigen Effort, vor allem bei den Entwässerungen. Kriegswirtschaftliche Programme legten in fünf Jahren 2226 ha trocken, die Grossmeliorationen in der Rhein- und Linthebene bis 1964 zusätzlich 6700 ha. Allein in der Rheinebene wurden in Handarbeit 2410 km Drainagen verlegt.

Die Geschichte des Rheintals, des Rheins und seiner Hochwasser

> Nach dem Rückzug der Gletscher

Ein voralpiner See bildete sich. Dieser umfasste in seiner grössten Ausdehnung den Bodensee, den Walensee und den Zürichsee. Er reichte im Süden bis nach Chur. In diesem See schob der Rhein sein Mündungsdelta nordwärts. Die Ablagerungen der Seez drängten den Rhein nach Osten. Der Schuttfächer der Seez bildete im Raum Mels eine Wasserscheide. Diese trennte das Abflussgebiet der Linth vom Abflussgebiet des Rheins.

> Bis zum 10. Jahrhundert: der freie Alpenrhein breitet sich im Rheintal aus

Der Rhein pendelte in der weiten Talebene und teilte sich in einzelne Äste. Durch das Pendeln des Flusslaufes erhöhte der Rhein die Rheinebene gleichmassig auf ihrer ganzen Breite. Die Ebene wurde häufig von Hochwassern überflutet. Sie war versumpft, schwer passierbar und unbewohnbar. Der Alpenrhein transportierte nur einen Teil der Feststoffe bis zum Bodensee.

> 11. Jahrhundert: Der Mensch greift in die Freiheit des Alpenrheins ein

Ungefähr ab dem 11. Jahrhundert begann der Mensch, in die Dynamik des Alpenrheins und seiner Seitenbäche einzugreifen. In erster Linie tat er dies mit Streichwuhren und Schupfwuhren.

  • Streichwuhren sind parallel zum Rheinlauf verlaufende Längswerke, die die Ufer lokal verstärkten und sie damit erosionsfester machen.
  • Schupfwuhren sind Querwerke, welche die Strömung von den Ufern wegweisen. Sie halten damit «ihr» Ufer von Strömungsangriffen frei, belasten aber die Gegenufer.

Das erste Vordringen menschlicher Siedlungen und Verkehrswege in die tieferen Lagen der Rheinebene war ein zäher Kampf mit dem Rhein. Diese Kampf wurde recht planlos geführt. Jeder Grundeigentümer strebte in erster Linie danach, seine dem Rhein abgerungenen Grundstücke vor Überflutungen zu schützen. Er versuchte dieses Ziel durch die Errichtung von Dämmen zu erreichen. Dabei kümmerte er sich jedoch nicht um die Interessen seiner Nachbarn oder seiner Unterlieger.

> 1206, Hochwasser

Erstmals wird ein Hochwasser am Alpenrhein urkundlich erwähnt. Durch dieses Ereignis wurde die Kirche von Lustenau zerstört.

> 1342, Hochwasser

Im Sommer 1342 führten acht Tage lang anhaltende, intensive Niederschläge und Schneeschmelze zu grossräumigen Überschwemmungen – vor allem im Einzugsgebiet des Rheins. In Mitteleuropa gilt das Hochwasser von 1342 als grösstes Hochwasser im Jahrtausend.

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> 1566, Ende August / Anfang September, Hochwasser

Das Hochwasser entstand in der Folge von starker Schneeschmelze und langanhaltendem starkem Regen. Der Bodensee erreichte den zweithöchsten je gemessenen Wasserstand.

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> 1640, Hochwasser

Das Hochwasser brachte «schwere Überschwemmungen und furchtbaren Regen». Der Bodensee erreichte den sechsthöchsten Wasserstand.

> 1762, Juli, Hochwasser

Drei bis vier Tage lang kam es zu heftigen Niederschlägen; gleichzeitig herrschte Schneeschmelze.

Dieses Hochwasser führte zu wesentlich höheren Schäden als das Hochwasser 1566. Im gesamten Einzugsgebiet des Alpenrheins wurden Brücken, Wege und hunderte von Häusern zerstört. Grosse Teile des Rheintals standen unter Wasser.

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> 1764, August, Hochwasser

Heftige Niederschläge führten zu Schäden im Rheintal.

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> Um 1800

… floss der Rhein auf den 75 Kilometern von Ragaz zum Bodensee durch eine Auenlandschaft von 1200 bis 1800 Metern Breite. Die Auwälder milderten Hochwasser, hielten Geschiebe zurück und nahmen den Rückstau der Zuflüsse auf.

Es herrschte ein planloses Wuhrsystem zum eigenen Schutz und zum Schaden des Nachbarn auf dem gegenüberliegenden Ufer. Die Ruck-, Schupf- und Stupfwuhre, welche die Grundeigentümer zum Schutz ihres Grundstücks erstellten, mussten sie zeitweise mit bewaffneter Hand gegenüber den benachteiligten Nachbarn verteidigen. Dieses planlose Wuhrsystem führten dazu, dass der Rhein eine Unzahl von Sandbänken bildete, die er nur bei Hochwasser wieder fortbewegen konnte.

Die katastrophalen Hochwasser von 1762 und 1768 führten zum Eingreifen der eidgenössischen Tagsatzung. Die Tagsatzung und die Zürcher Regierung beorderten den Zürcher Ingenieur-Hauptmann Hans Conrad Römer vor Ort. Dieser nahm den Rheinlauf in Karten auf, beurteilte die bestehenden Verbauungen und schlug Weiterungen vor. Zu seinem Gutachten gehörten auch genaue Anweisungen für den Bau von Wuhren und Dämmen sowie ein Pflichtenheft für die von ihm als notwendig erachteten Wuhrmeister. Seine Arbeiten begründeten zwar noch keine Rheinkorrektion, aber zumindest eine «unité de doctrine», nach der sich das Wuhrwesen fortan ausrichtete.

> 1770

… verurteilte der Ingenieur-Hauptmann Hans Conrad Römer in einem Gutachten das planlose Wuhrsystem. Er stellte fest, dass diese Art zu wuhren einer der Hauptgründe war, warum sich das Rheinbett gefahrvoll erhöhte – und die Überschwemmungsgefahr von Jahr zu Jahr wuchs.

> Im 18. Jahrhundert

… begann man unter dem Eindruck einer Häufung von Hochwassern auch längere Rheinstrecken zu sichern. Der Hochwasserschutz war eine Angelegenheit der Rheintalgemeinden. Diese befestigten ihre Ufer in der Regel nur flussaufwärts sowie neben ihren Dörfern, um vor allem diese zu schützen. Flussabwärts unternahmen sie wenig oder nichts. Diese Vorgehensweise führte trotz allen Anstrengungen immer wieder zu Rückschlägen in Form von Ufer-Erosionen, Überschwemmungen und Zerstörungen.

> 1790

… wurde erstmals zwischen der Herrschaft Werdenberg und dem Fürstentum Liechtenstein ein Vertrag abgeschlossen. Dieser hatte das Ziel, dem Chaos von Ruck-, Schupf- und Stupfwuhren ein Ende zu bereiten.

> Im 19. Jahrhundert

… überbordeten alle grösseren Hochwasser des Rheins und setzten weite Talstrecken wochen- und monatelang unter Wasser. Zudem staute das Hochwasser des Rheins die Seitenbäche zurück. So traten diese ihrerseits über die Ufer und richteten grosse Verheerungen an.

Durch die Folgen der Rheinausbrüche ging viel Kulturland verloren. Die Bevölkerung des Rheintales verarmte – denn damals lastete die Pflicht, die Ufer zu schützen, auf ihren Schultern.

> 1817, Hochwasser

Der Winter 1816/1817 war streng und enorm schneereich. Als die Temperaturen endlich etwas stiegen und die Schneeschmelze bis in höhere Lagen einsetzte, liess eine Reihe schwerer Gewitter die Flüsse im Frühsommer 1817 weiter anschwellen.

  • Mitte Juni durchbrach der Rhein bei Lustenau die Dämme.
  • Anfang Juli setzte eine zweite Hochwasserwelle Höchst, Fussach, Gaissau, Hard und Teile von Bregenz unter Wasser.
  • Ende August verliess der Rhein sein Bett bei Feldkirch und Meiningen, zwischen Koblach und Mäder sowie bei Höchst und Gaissau.
  • Auch auf der Schweizer Seite war die ganze Talsohle vom Wasser bedeckt. Es dauerte Monate, bis sich die Lage einigermassen normalisierte.
  • Der Bodensee erreichte den höchsten Wasserstand, der aus den Aufzeichnungen bekannt ist.

Das Hochwasser von 1817 erreichte seinen Höhepunkt, als ein Durchbruch des Rheines über die Wasserscheide von Mels in Richtung Walensee drohte. Dadurch machte das Hochwasser eine Schlüsselstelle sichtbar: die Ebene bei Sargans. In dieser Ebene lag die Wasserscheide zwischen dem Rheintal und dem Gebiet des Walen- und Zürichsees nur wenige Meter über dem höchsten Rheinspiegel. Damit bestand grundsätzlich die Möglichkeit, dass ein Rheinhochwasser Richtung Walen- und Zürichsee ausbricht. Das würde dort zu einer Katastrophe führen, weil die Spitzenabflüsse des Rheins die Kapazität des Linthkanals und der Limmat um eine Grössenordnung übertreffen können.

Hans Conrad Escher wies zu Beginn der Linthkorrektion auf diese latente Gefahr hin. Er äusserte dabei die Befürchtung, das Rheinbett könnte sich bei Sargans ebenso schnell heben wie das Linthbett bei Ziegelbrücke und so den Ausbruch provozieren. Bereits 1808 hatte Escher zwischen Walenstadt und dem Rhein ein Nivellement ausführen lassen.

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> 1819

… wandten sich die betroffenen Kantone Graubünden, St. Gallen, Glarus, Schwyz, Zürich und Aargau an den Flussbauexperten Johann Gottfried Tulla von Karlsruhe. Dieser verfasste noch im selben Jahr ein Gutachten, das im Wesentlichen Folgendes empfahl

  • Korrektion des Rheins von der Tardisbrücke bis Trübbach
  • Aufschlämmen (Kolmation) der Ebene bei Sargans
  • Errichtung eines starken Damms von Mels bis Sargans.

Da sich die Kantone nicht über die Kosten einigen konnten, geschah nichts Konkretes.

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> 7. August 1834, Hochwasser

«Gewaltige Hochgewitter» führten zu Schäden im Rheintal. In Reichenau wurde der höchste je gemessene Pegelstand von 9.15 m erreicht.

> 1853

… bekundete der sanktgallische Kleine Rat den Bundesbehörden die Absicht, folgende Arbeiten durchzuführen:

  • Korrektion des Rheins von der Grenze des Kantons Graubünden bis in die Nähe seiner Einmündung (Eindämmung)
  • Korrektion der unteren Flussektionen (Durchstiche)
  • Regulierung des Wasserstandes im Bodensee (Bodenseeregulierung)
  • Kanalisation des Rheintales (Binnenkanäle und Binnenkorrektionen).

Der Bund stimmte den vorgeschlagenen Massnahmen zu und stellte in Aussicht, sich mit namhaften Beträgen an deren Verwirklichung zu beteiligen.

> 2. September 1860, Rheinüberschwemmung

Schaden in 3 Gemeinden.

Ragaz Berücksichtigter Schaden Fr. 10’245.56

Buchs Fr. 4’626.-

Sennwald Fr. 8’021.-

Total Berücksichtigter Schaden Fr. 22’892.56

An den Schaden in Ragaz wurde 1861 noch eine Nachzahlung von Fr. 1000 geleistet, woraus folgt, dass der effektive Schaden höher war als der hier angegebene.

Quelle: Elementarschäden und Versicherung. Studie des Rückversicherungsverbandes kantonal-schweizerischer Feuerversicherungsanstalten zur Förderung der Elementarschadenversicherungen. I. Band. Bern, 1936.

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Noch mündeten unterhalb von Landquart mehr als 30 Bäche in den Alpenrhein. Bei Hochwasser wurden diese zurückgestaut und führten zu Überschwemmungen. Zu den flankierenden Massnahmen gehörte der Bau der Binnenkanäle. Diese sollten insbesondere die Seitenbäche aufnehmen, so dass deren Mündungen keine gefährlichen Lücken mehr in den Hochwasserdämmen bildeten.

> 1860 bis 1890

… wurden auf der Strecke von der Tardisbrücke bis zum Monstein Hochwuhre gebaut (die seither mehrmals erhöht wurden). Zur Sammlung und Ableitung der Seitengewässer realisierte man gleichzeitig Binnenkanäle:

  • auf der schweizerischen Seite den Werdenberger Binnenkanal und den Rheintaler Binnenkanal
  • rechts des Rheines den Liechtensteiner Binnenkanal, den Koblacher- und den Lustenauerkanal.

Der Bau der Hochwuhre in den Jahren 1860 bis 1890 ermöglichte die Erstellung von permanenten Brücken über den Rhein. In jenen Jahren entstanden 13 Holzbrücken. Bis zur Rheinregulierung gab es von der Tardisbrücke bis zum Bodensee keine Brücken, dafür je etwa ein Dutzend Fähren und Furten.

> 1861 bis 1881

… erstellte der Kanton St. Gallen, unterstützt von der Schweizerischen Bundeskasse, dem Fürstentum Liechtenstein und dem Kaiserreich Österreich, zwischen Landquart und Au ein regelmässiges Flussbett. Das Schluckvermögen des Flussbetts war aber noch ungenügend, weshalb bis 1890 die Dämme nochmals erhöht wurden.

> 1868, Hochwasser

Sehr starke Regenfälle führten in Kombination mit Schneeschmelze zu Schäden und zum Dammbruch bei Montlingen.

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> 1872, Hochwasser

In diesem Jahre wurde Sennwald von einem grössern Rheindammbruch betroffen. Geschätzter Schaden: Fr. 35’773. (Nach der Verordnung von 1872 wurden nur solche Kantonsbewohner zur Unterstützung zugelassen, welche nach Abzug des erlittenen Schadens nicht mehr als Fr. 2000 steuerbares Vermögen besassen).

Quelle: Elementarschäden und Versicherung. Studie des Rückversicherungsverbandes kantonal-schweizerischer Feuerversicherungsanstalten zur Förderung der Elementarschadenversicherungen. I. Band. Bern.1936

> Von 1882 bis 1884

… baute man den 20.8 km langen Werdenberger Binnenkanal, der zwischen Wartau und Rüthi sämtliche Seitenbäche aufnimmt und sie in den Rhein leitet.

> 1885, 28. September, Hochwasser

Ausserordentlich frühzeitiger und starker Schneefall sowie eine viertätige Regenperiode führen zu Hochwasser und Überschwemmungen bis St. Margrethen.

> Von 1885 bis 1900

… wurde der Fussacher Durchstich zum Bodensee erstellt.

> 1888, 10./11. September, Hochwasser

Heftige Regenfälle im Bündnerland führten zu enormen Überschwemmungs-Schäden im Rheintal und Liechtenstein. Am 11. September 1888

  • durchbrach der Rhein bei Meiningen an zwei Stellen den Damm.
  • durchbrachen die Wassermassen den so genannten Seelachendamm am südlichen Ortsende von Lustenau, der einige Stunden lang einen gewissen Schutz geboten hatte. Ein Grossteil der Gemeinde wurde überflutet.

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> 1890, 30. August, Hochwasser

Ursache dieses Hochwassers waren heftige Regenfälle in Graubünden. Im Kanton St. Gallen zählte man 1858 geschädigte Personen, hauptsächlich in der Rheintal- und der Bodenseeregion.

Bei Altach brach der Rheindamm; in der Folge kam es zu heftigen Überschwemmungen in Lustenau. Das Wasser stand 18 cm höher als 1888. Der Schaden betrug viele Millionen Gulden. Stark betroffen waren alte Häuser mit ebenerdiger Küche und Wohnung. Die Wände dieser 200 bis 300 jährigen trockneten nach dem Hochwasser nicht mehr. Deshalb mussten viele umgebaut werden.

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> 1890

… kam die gesamte Rheinregulierung von Ragaz bis Monstein zum Abschluss.

> 1892

… wurde in einem ersten Staatsvertrag zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Kaiser von Österreich die Regulierung des Rheines von der Ill bis zum Bodensee beschlossen.

> 1894 bis 1900

… realisierte die Internationale Rheinregulierung den Fussacher Durchstich.

> 1895

… wurden die Rheindämme um eineinhalb Meter erhöht.

> 1895 bis 1906

… wurde der Rheintaler Binnenkanal realisiert.

> 1910, Hochwasser

Starkregen sowie grosse Mengen Altschnee. Hard und Fussach standen zeitweise unter Wasser; Lustenau, Höchst und Gaissau blieben verschont. Weil die Ill und ihre Zubringer Hochwasser führten, waren verschiedene Gemeinden im Montafon und in Feldkirch sehr stark betroffen.

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> 1910

… wurde der Vorarlberger Rheintalbinnenkanal fertiggestellt. Mit diesem wird das Gebiet zwischen den Einzugsbereichen von Frutz und Dornbirner Ach entwässert.

> 1912 bis 1923

… realisierte die Internationale Rheinregulierung den Diepoldsauer Durchstich. Der Fussacher und der Diepoldsauer Durchstich verkürzen den Rheinlauf um rund 10 km und vergrössern sein Gefälle. Jedoch baute man die neu entstandenen Kanäle zu breit, und so schaffte es der Rhein trotz erhöhtem Gefälle nicht, die Geschiebemassen bis in den Bodensee zu transportieren.

> 1927, Hochwasser

Die (ungedämpfte) Abflussspitze in Diepoldsau wurde mit Hilfe von Abflussberechnungen (ohne Dammbruch bei Schaan) bestimmt. Sie betrug rund 3’000 m3/s. In den Jahren vor dem Hochwasser stieg die Sohle des Rheinbetts stetig an. Dadurch wurde die Abflusskapazität des Rheins verringert. Sowohl das Liechtensteiner Unterland als auch die Saarebene wurden überflutet. Im Bereich der Eisenbahnbrücke Buchs/Schaan führte die Sohlenanhebung dazu, dass angeschwemmtes Holz den Abfluss unter der Eisenbahnbrücke verstopfte. Dies wiederum führte dazu, dass der Rhein den Hochwasserdamm auf Seite Schaan so heftig überströmte, dass dieser in der Folge brach.

Die Liechtensteiner schütteten die Hochwasserdämme weniger hoch als die St. Galler, so dass

sie schlechter geschützt waren. Dieser Unterschied wurde auch bei den späteren Dammerhöhungen nie ganz ausgeglichen und begünstigte schliesslich den einzigen grösseren Ausbruch des Rheins nach Abschluss der Regulierung, nämlich die katastrophale Überschwemmung Liechtensteins von 1927. Das Hochwasser überstieg bei Buchs die Kote des Bahnhofplatzes um 9 m, überflutete den rechtsseitigen Hochwasserdamm und führte zu einem katastrophalen Dammbruch und der Verheerung grosser Gebiete des Fürstentums Liechtenstein.

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Hochwassermarke zum Hochwasser vom 25.
Hochwassermarke zum Hochwasser vom 25. September 1927 am Vorderrhein. zur genauen Position
Normaler Abfluss des Rheins bei der Hochwassermarke.
Normaler Abfluss des Rheins bei der Hochwassermarke.
Abfluss des Rheins während dem Hochwasser 1927.
Abfluss des Rheins während dem Hochwasser 1927.

> 1929

… wurden die Rheindämme um einen Meter erhöht.

> 1943

… wurde der knapp 25 km lange Liechtensteiner Binnenkanal fertig gestellt.

> Ende der vierziger Jahre bis Ende sechziger Jahre

Im Abschnitt von Oberriet bis zum Bodensee wurde das Mittelgerinne um 20 bis 40 m eingeengt.

> 1949

Die Rheindämme wurden um 80 cm erhöht.

> 1954, Hochwasser

Abflussspitze: 2‘500 m3/s. An verschiedenen Stellen wurde das Abflussprofil beschädigt. Zudem kam es zu Durchsickerungen des Dammes, Längsrissen in der Dammkrone und Verlandung der Vorländer. Die Saarebene und der Sennwalder Au wurden überschwemmt.

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> 1954

… wurde ein Staatsvertrag abgeschlossen. Seine Ziele:

  • das Mittelgerinne einengen
  • die Hochwasserdämme für eine Abflussmenge von 3100 m³/s ändern und erhöhen
  • die Vorstreckung weiter in den Bodensee hinein bauen

Diese Massnahmen bewährten sich beim Hochwasserereignis von 1987 mit einer Wassermenge von 2650 m³/s.

> 1970

…. wurde das Projekt zur Einengung des Mittelgerinnes abgeschlossen. Diese Regulierungsarbeiten waren 1853 vom Kleinen Rat des Kantons St. Gallen vorgeschlagen worden.

> 1987, Hochwasser

Abflussspitze: ca. 2‘650 m3/s. Ursache des Hochwassers waren

  • verzögerte Schneeschmelze mit wärmeren Juli-Temperaturen im Juli (die Schneefallgrenze lag über 3‘000 m)
  • höhere Niederschlagsmengen im Vergleich mit dem langjährigen Monatsmittel.

Das Hochwasser führte zu Dammbrüchen bei der Vorstreckung des Rheindeltas in den Bodensee. Weitere Schäden waren

  • Verlandung der Vorländer
  • kleinere Bodensetzungen und Ausspülungen im Vorland
  • Auskolkungen bei einzelnen Brückenpfeilern
  • Kleinere Beschädigungen der Mittelgerinnewuhre im Diepoldsauer und Fussacher Durchstich
  • Rutschungen der luftseitigen Dammböschung in St. Margrethen.

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Hochwassermarke zum Hochwasser vom 18.
Hochwassermarke zum Hochwasser vom 18. Juli 1987 am Vorderrhein. zur genauen Position Foto: M. Weidmann
Normaler Abfluss des Rheins bei der Hochwassermarke.
Normaler Abfluss des Rheins bei der Hochwassermarke. Foto: M. Weidmann
Abfluss des Rheins während dem Hochwasser 1987.
Abfluss des Rheins während dem Hochwasser 1987.

> 1999, Hochwasser

Abflussspitze: ca. 1‘890 m3/s. Intensive Niederschläge im Einzugsgebiet sowie hoher Anteil an Schneeschmelz-Wasser (Lawinenwinter) führten zur Zerstörung des Mündungsbauwerks der Ill sowie zu Auflandungen im Vorland.

Mehr zum Unwetter im Jahr 1999

> 2005, Hochwasser

Intensive Niederschläge im unteren Rheintal und im Ill-Einzugsgebiet führten zu Schwemmholz- und Sandablagerungen linksseitig ab Montlingen und rechtsseitig ab Lustenau. An den Bauwerken wurden keine besonderen Schäden verzeichnet.

Mehr zum Unwetter im Jahr 2005

> 2017, 17. Juni, Hochwasser

Abflussspitze: ca. 2‘220 m3/s. Intensive Niederschläge im Einzugsgebiet des Alpenrheins. Auswirkungen:

  • Beschädigungen der Mittelgerinnewuhre im Fussacher Durchstich
  • Erosionen im Vorland
  • Schwemmholz- und Sandablagerungen.

> 2019, 11./12. Juni, Hochwasser

Abflussspitze: 2‘000 m3/s. Ursache des Hochwassers waren Intensive Niederschläge in Kombination mit hoher Nullgradgrenze (Schneeschmelze).

Schäden In Österreich:

  • Bruch des rechten Mittelgerinnewuhrs im Fussacher Durchstich flussab Brücke Höchst-Lustenau
  • Sandablagerungen im Vorland Lustenau
  • Erosionserscheinungen Vorland rechts ab Rhein km 85,9.

In der Schweiz kam es zu einer Durchsickerung bei einem Rampenfuss (Rhein-km 77.2 rechts)

Mehr zum Unwetter 2019 in der Region San Bernardino Pass

> 2020, 30. August, Hochwasser

Abflussspitze: ca. 1’500 m3/s. Ursachen: Intensive Niederschläge in Kombination mit hoher Nullgradgrenze (Schneeschmelze).

Auswirkungen in Österreich:

  • Bruch Mittelwuhre rechts Höhe Brücke Höchst-Lustenau
  • Sand und Steinablagerungen im Vorland Höchst, Lustenau, Hard, Fussach.

Auswirkungen in der Schweiz:

  • Kleinere Schäden der Mittelgerinnewuhre bei der ÖBB-Brücke Lustenau-St. Margrethen
  • Sandablagerungen im Vorland.

> 2020, 3. Oktober, Hochwasser

Abflussspitze: ca. 1’500 m3/s. Ursache: Intensive Niederschläge im Einzugsgebiet des Alpenrheins.

Auswirkungen in Österreich:

  • Bruch Mittelgerinnewuhre links Höhe Baustelle Brücke Hard-Fussach
  • Sand- und Steinablagerungen im Vorland Höchst, Lustenau, Hard, Fussach

Auswirkungen in der Schweiz

  • Kleinere Schäden an der Mittelgerinnewuhre bei der ÖBB Brücke St. Margrethen
  • Sandablagerungen im Vorland

> 2023, Hochwasser

Abflussspitze: ca. 2’000 m3/s. Intensive Niederschläge im Einzugsgebiet des Alpenrheins führten zu:

  • Sandablagerungen im Vorland
  • Verklausungen bei Brücken
  • Bruch des linken Mittelgerinnewuhrs flussab Brücke Hard-Fussach
  • Beschädigungen des rechten Mittelgerinnewuhrs in der Zwischenstrecke und im Fussacher Durchstich.

> 2024, Hochwasser

Abflussspitze: ca. 1’700 m3/s. Intensive Niederschläge im Einzugsgebiet des Alpenrheins führten zu:

  • Sandablagerungen im Vorland
  • Beschädigungen des linken Mittelgerinnewuhrs im Fussacher Durchstich.

Quellen

  • Internationale Rheinregulierung 1892 – 1992. Der Alpenrhein und seine Regulierung. Internationale Rheinregulierung Rorschach. download
  • Internationale Rheinregulierung: Übersicht historische Hochwasser am Alpenrhein. Internationale Rheinregulierung Rorschach.
  • H. Bertschinger: Probleme am Rhein und am Bodensee. Schweizerische Bauzeitung, 81. Jahrgang, Heft 11., 1973. download
  • Christian Pfister: Überschwemmungen und Niedrigwasser im Einzugsgebiet des Rheins 1500–2000. In: Frank Klötzli et al.: Der Rhein – Lebensader einer Region. NEUJAHRSBLATT, herausgegeben von der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich, 2006. download
  • Markus Kaiser: Zur Geschichte des Landschaftswandels am Alpenrhein. In: Natur und Landschaft

im Alpenrheintal. Von der Erdgeschichte bis zur Gegenwart. Liechtenstein Politische Schriften, BAND 45. download

  • Ulrich Steiger: Der Rhein, das Rheintal und die Melioration der Rheinebene. 2003. download

Links

> Zukunft Alpenrhein. Eine Initiative der IRKA Internationale Regierungskommission Alpenrhein und der IRR Internationale Rheinregulierung.

Historisches Lexikon der Schweiz: Rhein.

Historisches Lexikon des Fürstentums Liechtenstein: Rhein.

Didactica

Breu, P. / Candreia, A. / Hasler, K.: Das Rheintal. Zeitschrift Schweizer Schule, Band 43, 1956, Heft 19. download

Wikipedia

Rhein

Alpenrhein

Alpenrheintal

Hochrhein

Rheinregulierung (Alpenrhein)

Anhang 1: Übersicht über die Rheinhochwasser im letzten Jahrtausend

Abbildung zu «Rhein-Hochwasser»

Die Rheinhochwasser im letzten Jahrtausend sowie die Klimaperioden, während denen sich die Hochwasser ereigneten. Man beachte das gehäufte Auftreten von Hochwassern zwischen 1740 und 1790 sowie zwischen 1815 und 1860. Quelle:Internationale Rheinregulierung. download

Anhang 2: Virtuelle Bibliothek zum Thema Alpenrhein

>Rhein-Hochwasser und Überschwemmungen

  • Coaz, J.: Die Hochwasser im September und October 1868 im Bünderischen Rheingebiet. Leipzig, 1869. download
  • Arpagaus, Johann Bartholome: Das Hochwasser des Jahres 1868 mit besonderer Berücksichtigung des Kantons Graubünden. Chur, 1870. Zentralbibliothek Zürich. download
  • Geel, E.: Rheinnot vor 100 Jahren. Gedenkschrift Rheinüberschwemmung 1868. 1968. download
  • Landolt, Elias: Bericht über das Hochgewitter am Rhein und an der Thur am 21. Juli 1881. Zürich, 1881. Zentralbibliothek Zürich. download
  • Die Überschwemmungen und Verheerungen des Hochwassers in den Kantonen St. Gallen und Graubünden im Hochsommer 1890. Zürich, 1890. Kantonsbibliothek Graubünden. download
  • Zur Rhein-Hochwasserkatastrophe. Schweizerische Bauzeitung, Band 89/90, 1927. download
  • Hofmänner, Ernst: Die grossen Rheinhochwasser im 20. Jahrhundert : ein Schwarzer Sonntag : die Rheinkatastrophe vom 25. September 1927. Werdenberger Jahrbuch : Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 3, 1990. download
  • Die Hochwasser in der Nord- und Ost-Schweiz im Juni 1876. Zeitschrift: Die Eisenbahn = Le chemin de fer, Band4/5, 1876, Heft 25. download
  • Petrascheck, Armin: Die Hochwasser 1868 und 1987 : ein Vergleich. Wasser Energie Luft, Band 81, 1989, Heft 1-3. download
  • Gabathuler, Jakob: Unglücksfälle am Rhein. Werdenberger Jahrbuch : Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 3, 1990. download
  • Oliver Wetter, Christian Pfister: The largest floods in the High Rhine basin since 1268 assessed from

documentary and instrumental evidence. Hydrological Sciences Journal, 56 (5), 2011. download

  • Kaiser, Markus: Hochwasser und Überschwemmungen am Alpenrhein. Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 3, 1990. download
  • Gabathuler, Hansjakob: Hochwasser, Überschwemmungen und Rüfen aus zwölf Jahrhunderten : viele tausend Fuder Steine, Schlamm und Stöcke. Werdenberger Jahrbuch : Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 12, 1999. download
  • Die Rheinnoth des st. gallischen Rheinthals. Appenzeller Kalender. Band 135, 1856. download
  • Walzer, E.: Die Niederschlags- und Abflussverhältnisse im Einzugsgebiet des Rheins oberhalb Basel.

Wasser- und Energiewirtschaft, Band 46, 1954, Heft: 5-7. download

  • Escher: Angaben über die aus dem Wasserbecken des Rheins in den Alpen und dem Jura, bey Basel jährlich abfliessende Wassermenge. Naturwissenschaftlicher Anzeiger der Allgemeinen Schweizerischen Gesellschaft für die Gesammten Naturwissenschaften. Band 5, 1821-1823, Heft 3. download
  • Bundesamt für Wasser und Geologie (BWG): Szenarien für die extremen Hochwasser des Rheins bei Basel. Bericht 03/38, September 2004. download
  • Schultz, G.A.: Fragen und Informationen zur Hochwassersituation am Rhein. Schweizer Ingenieur und Architekt, Band: 113 (1995), Heft: 10. download

> Rheinkorrektion

  • Daniel L. Vischer: Die Geschichte des Hochwasserschutzes in der Schweiz. Von den Anfängen bis ins 19. Jahrhundert. Berichte des BWG, Serie Wasser, Nr. 5, Bern, 2003. download
  • Böhl, K.: Die st. gallische Rheinkorrektion: ihre Entstehung, Entwicklung und weiteren Ausbau, sowie die damit zusammenhängenden Binnengewässerableitungen. Schweizerische Wasserwirtschaft, Band 3, 1910-1911, Heft 15. download
  • Böhl, K.: Die st. gallische Rheinkorrektion: ihre Entstehung, Entwicklung und weiteren Ausbau, sowie die damit zusammenhängenden Binnengewässerableitungen. [Fortsetzung]. Schweizerische Wasserwirtschaft, Band 3, 1910-1911, Heft 16. download
  • Böhl, K.: Die st. gallische Rheinkorrektion: ihre Entstehung, Entwicklung und weiteren Ausbau, sowie die damit zusammenhängenden Binnengewässerableitungen. [Fortsetzung]. Schweizerische Wasserwirtschaft, Band 3, 1910-1911, Heft 17. download
  • Böhl, K.: Die st. gallische Rheinkorrektion: ihre Entstehung, Entwicklung und weiteren Ausbau, sowie die damit zusammenhängenden Binnengewässerableitungen. [Schluss]. Schweizerische Wasserwirtschaft, Band 3, 1910-1911, Heft 18. download
  • Wey, J.: Geschichtliche Darstellung der technischen Entwickelung der st. gallischen Rheincorrection: Vortrag. Schweizerische Bauzeitung, 15/16, 1890, Heft 5. download
  • Wey, J.; Die St. Gallische Rheincorrection: ihr bisheriger Erfolg, ihr gegenwärtiger Stand, ihre Sicherheit und Zukunft. Die Eisenbahn, 8/9, 1878, Heft 23. download
  • Prof. Karl Pestalozzi: Ueber die Rheincorrection im Canton St. Gallen. download
  • Kocher, A.: Bericht über die Rheinkorrektion im Kanton St.Gallen. 1855. ETH-Bibliothek Zürich. download
  • Wettstein, O. / Härry, A.: Die Wildbachverbauungen im bündnerischen Einzugsgebiet des Rheines und das Rheinregulierungswerk im st. gallischen Rheintal. Schweizerische Wasserwirtschaft : Zeitschrift für Wasserrecht, Wasserbautechnik, Wasserkraftnutzung, Schiffahrt. Band: 20, 1928, Heft 5. download
  • Ospelt, Alois: Die Rheinkorrektion entlang der st. gallisch-liechtensteinischen Grenze : ein Überblick über die Entwicklung im 19. Jahrhundert aus liechtensteinischer Sicht. Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 3, 1990. download
  • Brunschweiler, W. / Meyer-Peter, C.: Rheinregulierung und Wildbachverbauung. Schweizerische Bauzeitung, Band 91/92, 1928. download
  • Kaiser, Markus: Hans Conrad Römers Rheingutachten von 1769: Entstehung und Hintergründe. Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 3, 1990. download
  • Gabathuler, Hansjakob: Der Umbau des Alpenrheintals vom „einöden Rietgelände“ in „domestizierte Natur“. Meliorationswerke im Geist der Krisen- und Kriegsjahre und ihr Exponent, der Bauernpolitiker und Regierungsrat Johann Jakob Gabathuler (1883-1958). Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 24, 2011. download
  • Heer, Anton: Die wasserbautechnische Prägung der Talebene im 19. Jahrhundert: der Wasserbauingenieur Jost Wey (1843-1908) und die Landschaft: eine Spurensuche. Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 24, 2011. download
  • Schlegel, Franco: Naturnahe Gestaltung des Alpenrheins : eine Utopie? Werdenberger Jahrbuch : Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 3, 1990. download
  • Jäggi, Martin: Die Stabilität des Rheinbetts. Werdenberger Jahrbuch : Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 3, 1990. download
  • Internationale Regierungskommission Alpenrhein, Projektgruppe Gewässer und Fischökologie: > Hungerbühler, J.M.: Denkschrift über den Uferschutz am Rhein und die neuesten Bestrebungen für eine durchgreifende Stromregulierung von Ragaz bis zur Mündung des Rheins in den Bodensee. 1854. download
  • H. Bertschinger: Probleme am Rhein und am Bodensee. Schweizerische Bauzeitung, 81. Jahrgang, Heft 11., 1973. download
  • Raumsicherung für Hochwasserschutz. Zukunft Alpenrhein, Nr. 16 Dezember 2009. download
  • Johann Ulrich Meng: Der Rhein im Wandel der Zeit. Bündner Jahrbuch 1972. download
  • IRKA, Schwallreduktion und Hochwasserspitzenminderung im Alpenrhein. Teil A: Zusammenfassung. download
  • IRKA, Schwallreduktion und Hochwasserspitzenminderung im Alpenrhein: Teil D: Mögliche Massnahmen zur Minderung von Hochwasserspitzen. download
  • Töndury, G.A.: 50 Jahre Rheinverband : Rückblick auf die Tätigkeit von 1917 bis 1967. Wasser- und Energiewirtschaft = Cours d’eau et énergie, Band: 59 (1967), Heft: 12. download
  • Lichtenhahn, Carlo: Flussbauliche Probleme am Rhein zwischen Reichenau und dem Bodensee im Wandel der Zeit. Wasser- und Energiewirtschaft = Cours d’eau et énergie, Band: 64 (1972), Heft: 10-11. download
  • Lichtenhahn, Carlo: Hochwasserschutz und allgemeiner Wasserbau am Rhein : Schutzwasserbau am Alpen- und Hochrhein von den Quellen bis Basel. Wasser- und Energiewirtschaft = Cours d’eau et énergie, Band: 67 (1975), Heft: 5-6. download
  • A.v.S.: Die Rheincorrection und das Hochwasser vom 23. August 1877. Die Eisenbahn = Le chemin de fer, Band: 6/7 (1877), Heft: 13. download
  • Hochwasserschutzprojekt Rhesi. Zwei Staaten. Ein Projekt. Internationale Rheinregulierung, 2022. download
  • Hochwasserschutzprojekt Rhesi. Übersichtsplan Genehmigungsprojekt. Internationale Rheinregulierung, 2022. download
  • Internationale Rheinregulierung: Wir sind Hochwasserschutz. Internationale Rheinregulierung, 2022. download
  • Internationale Rheinregulierung: Ausstellung Rhy-Schopf in Widnau. download
  • Internationale Rheinregulierung: Ausstellungen zum Hochwasserschutz entlang des Alpenrheins. download
  • Internationale Rheinregulierung: Übersicht historische Hochwasser am Alpenrhein. download
  • Dedual, J. / Von Gugelberg, H.L.: Die Rheinkorrektion oberhalb des Bodensees. Schweizerische Wasser- und Energiewirtschaft : Zeitschrift für Wasserrecht, Wasserbau, Wasserkraftnutzung, Energiewirtschaft und Binnenschiffahrt. Band: 22 (1930), Heft: 4. download

> Regionale und lokale Massnahmen im Kanton St. Gallen

  • Peter, E.: Die Arbeiten der Rheinkorrektion im St. gallischen Rheintal. Wasser- und Energiewirtschaft = Cours d’eau et énergie, Band: 46 (1954), Heft: 5-7. download
  • Der Diepoldsauer-Durchstich.1. Schweizerische Wasserwirtschaft, Band: 1 (1908-1909), Heft: 12. download
  • Der Diepoldsauer-Durchstich.2. Schweizerische Wasserwirtschaft, Band: 1 (1908-1909), Heft: 13. download
  • Der Diepoldsauer-Durchstich.3. Schweizerische Wasserwirtschaft, Band: 1 (1908-1909), Heft: 14. download
  • Reiff, Hermann / Göldi, Christian: Die Rheinkorrektion im Bezirk Werdenberg. Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 3, 1990. download
  • Reich, Hans Jakob: Die Korrektion der Werdenberger Binnengewässer: „Haben denn die Bewohner

der Gegend noch niemals ernstliche Schritte zur Beseitigung dieses Übelstandes gethan?“ Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 3, 1990. download

  • Henauer, Eugen: Die „Zähmung“ der Bergbäche im Werdenberg: der Schutz vor Hochwasser und Rüfen in den letzten 150 Jahren. Werdenberger Jahrbuch : Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 12, 1999. download
  • Braschler, H.: Kulturtechnische Probleme im St. Galler Rheintal. Schweizerische Zeitschrift für Vermessung, Kulturtechnik und Photogrammetrie, Band 69, 1971, Heft 10. download
  • Lippuner, Mathäus: Wie man früher in Grabs an, mit und von den Bächen lebte : von Katastrophen, Rödeln, Reglementen und Streitereien. Werdenberger Jahrbuch : Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 12 (1999). download

> Regionale und lokale Massnahmen im Kanton Graubünden

  • Die Rheinkorrektion und die Wildbachverbauungen in Graubünden. Schweizerische Bauzeitung, 91/92, 1928, Heft 5. download
  • Töndury, G.A.: Wildbachverbauungen und Flusskorrektionen im bündnerischen Einzugsgebiet des Rheins. Wasser- und Energiewirtschaft = Cours d’eau et énergie, Band: 46 (1954), Heft: 5-7. download
  • Böhi, Karl: Die Verschotterung des Rheines oberhalb des Bodensees; die Bündner Wildbäche, ihre Verbauung und deren Finanzierung. Schweizerische Bauzeitung, Band: 121/122, Heft 6, 1943. download
  • Peterelli, Hans: Wildbachverbauung in Bünden und die Rheinregulierung. Bündner Jahrbuch : Zeitschrift für Kunst, Kultur und Geschichte Graubündens, Band (Jahr): 2 (1946). download

> Rheintal

  • Meyer-Oettli, E. / Redaktion / Böhi, C.: Rheinkorrektion oberhalb des Bodensees und die Wildbachverbauungen in Graubünden. Schweizerische Bauzeitung, 91/92, 1928, Heft 9. download
  • Meng, J.U.: Von den Wuhrungen am Rhein in der Trimmiser Au. Bündnerisches Monatsblatt : Zeitschrift für bündnerische Geschichte, Landes- und Volkskunde. 1951, Heft 1. download
  • Möhr, J.: Die Rüfenverbauungen und Rheinwuhrungen von Maienfeld. Bündnerisches Monatsblatt : Zeitschrift für bündnerische Geschichte, Landes- und Volkskunde, Heft 8, 1919. download
  • Möhr, J.: Die Rüfenverbauungen und Rheinwuhrungen von Maienfeld. [Fortsetzung und Schluss]. Bündnerisches Monatsblatt : Zeitschrift für bündnerische Geschichte, Landes- und Volkskunde,Heft 9, 1919. download
  • Hartmann, Friedrich Wilhelm: Augenschein am Rhein zwischen den Gemeinden Ragaz und Meienfeld. 1848. ETH-Bibliothek Zürich. download
  • Wuhrprotocoll für die auf dem Gebiet der Gemeinden Trimmis, Untervaz, Zizers & Jgis auszuführende Rheinkorrektion. 1853. Gemeindearchiv Untervaz. download

> Domleschg

  • Richard La Nicca: Correction des Rheins im Domleschger Thal. In Denkschriften der allgemeinen Schweizerischen Gesellschaft für die gesamten Naturwissenschaften. 1829. download
  • La Nicca, Richard: Die Unternehmung der Rhein-Correction im Domleschger-Thale, Cantons Graubünden. Zürich, 1839. download
  • Hegner: Summarischer Bericht über die Rheincorrection im Domleschger-Thal, Cantons Graubünden, und Einladung zur Theilnahme an diesem Unternehmen. Zeitschrift über das gesamte Bauwesen, Band 4, 1840, Heft 9. download
  • Rauch: Die Rheinkorrektion im Domleschg und die Nollaverbauung. Wasser- und Energiewirtschaft, Band: 33 (1941), Heft: 11. download

>Geschiebe und Schwebefracht

  • Nationalstrasse A13, Maschänserrüfe: Dosierter Geschiebetransport bis in den Rhein. TBA Info Nr. 65 Juli 2005. download
  • Jäckli, Heinrich: Geologische Eigentümlichkeiten der Geschiebeherde des bünderischen Rheingebietes. Wasser- und Energiewirtschaft, Band 45, Heft: 8-9, 1953. download

Jäckli, Heinrich: Geröllstudie am Hinterrhein (Graubünden). Wasser- und Energiewirtschaft, Band 40 (1948). Heft: 9. download

  • Internationale Regierungskommission Alpenrhein, Projektgruppe Flussbau: Morphologie und Geschiebehaushalt Alpenrhein. Zusammenfassender Bericht über die Untersuchungen zwischen 1985 und 2000. November 2001. download
  • Hunziker, Zarn & Partner: Sanierung Geschiebehaushalt. 01 – Alpenrhein. Projekt-Nr.: A-708. Domat/Ems, 10.Dezember 2014. download
  • Fischer, A.: Geschiebebewirtschaftung im österreichischen Rheineinzugsgebiet : geschichtliche Entwicklung und Praxis. Vermessung, Photogrammetrie, Kulturtechnik. Band 87, 1989. Heft 1: Lebensraum Bodensee. download
  • Zarn, Benno: Der Alpenrhein : ein Kieslieferant? Wasser Energie Luft = Eau énergie air = Acqua energia aria, Band 91, 1999, Heft: 7-8. download
  • Gsell, Rudolf: Beiträge zur Kenntnis der Schuttmassen im Vorderrheintal. Jahresbericht der Naturforschenden Gesellschaft Graubünden, Band (Jahr): 58 (1917-1918). download
  • Trübung und Schwall Alpenrhein. Einfluss auf Substrat, Benthos und Fische. Fachbericht Trübung, Strömung, Geschiebetrieb und Kolmation. 2001 download
  • Collet, Léon W.: Geschiebetransport in verschiedenen schweizerischen Flüssen. Schweizerische Wasserwirtschaft, Band: 7 (1914-1915), Heft: 6-7. download
  • Collet, Léon W.: Geschiebetransport in verschiedenen schweizerischen Flüssen. (Zweite vorläufige Mitteilung). Schweizerische Wasserwirtschaft, Band: 7 (1914-1915), Heft: 8-9. dpwmload
  • Schulz, W.: Entstehung und Fortbewegung der Geschiebe. Schweizerische Wasserwirtschaft, Band: 3 (1910-1911), Heft: 18. download

> Rhein-Melioration

  • Fluck, Hans: Die Melioration der Rheinebene. Wasser- und Energiewirtschaft = Cours d’eau et énergie, Band: 36 (1944), Heft: 3. download
  • Braschler, Hans: Die Melioration des Sarganserlandes. Bündner Jahrbuch: Zeitschrift für Kunst, Kultur und Geschichte Graubündens, Band 22, 1980. download
  • Ulrich Steiger: Der Rhein, das Rheintal und die Melioration der Rheinebene. 2003. download
  • Braschler, H.: Die grosse Melioration der Rheinebene ist abgeschlossen. Schweizerische Zeitschrift für Vermessung, Kulturtechnik und Photogrammetrie, Band 60, 1962, Heft 1. download
  • Entwicklungskonzept Alpenrhein. Eine Initiative der Internationalen Regierungskommission Alpenrhein (IRKA) und der Internationalen Rheinregulierung (IRR). Kurzbericht. Dezember 2005. download
  • B. Zarn: Entwicklungskonzept Alpenrhein. Géomatique Suisse 8/2008. download
  • INTERNATIONALE REGIERUNGSKOMMISSION ALPENRHEIN: Gesunde Fliessgewässer durch Revitalisierung. März 2000. download
  • Markus Kaiser: Zur Geschichte des Landschaftswandels am Alpenrhein. In: Natur und Landschaft

im Alpenrheintal. Von der Erdgeschichte bis zur Gegenwart. Liechtenstein Politische Schriften, BAND 45. download

  • Wey, J.: Die Colmatage des Hinterlandes des Rheines im Canton St. Gallen. Die Eisenbahn = Le chemin de fer, Band: 2/3 (1875), Heft: 5. download
  • Daniel Dietsche und Jonas Barandun: Endgestaltung Alter Rhein : aus einer Verpflichtung wird eine

Erfolgsgeschichte. Berichte der St. Gallischen Naturwissenschaftlichen Gesellschaft, Band: 92 (2015). download

  • Schlegel, Franco: Renaturierung und Hochwasserschutz am Alpenrhein : eine Vision auf dem Weg zur Wirklichkeit. Berichte der St. Gallischen Naturwissenschaftlichen Gesellschaft, 2005. download

> Nutzung des Rheins

  • Stambach, Ernst: Die Wasserkraftnutzung am Rhein : von der Quelle bis nach Basel. Wasser- und Energiewirtschaft = Cours d’eau et énergie, Band: 67 (1975), Heft: 5-6. download
  • Töndruy, Gian Andri: Der Rhein im Dienste der Wasserversorgung. Wasser Energie Luft = Eau énergie air = Acqua energia aria, Band: 68 (1976), Heft: 1. download

> Landschaft und Landschaftsgeschichte

  • Oskar Keller: Zum Buch <Alpen, Rhein, Bodensee – eine Landschaftsgeschichte>. BERICHTE DER ST. GALLISCHEN NATURWIssENSCHAFTLICHEN GESELLSCHAFT, 92. Band, St. Gallen 2015. download
  • Ackermann, Otto: Vom Rhein im Altertum und Mittelalter. Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zur Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 3, 1990. download
  • Schlegel, Heiner / Broggi, Mario F.: Lebensader Alpenrhein : die vielfältige Bedeutung des Flusses. Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 29, 2016. download
  • Schlegel, Heiner: Landschaftsgeschichte der Region Werdenberg : Ursachen und Wirkungen des Landschaftswandels in den letzten rund 200 Jahren. Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zur Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 24, 2011. download
  • Cornelia Lederle: Die Bedeutung des Rheins für den Bodensee. Fachbereichsarbeit 1992/1993. download
  • Kuratli, Jakob: Der Loreleifelsen im St.Galler Oberland: Rheinflösserei in vergangenen Zeiten. Werdenberger Jahrbuch : Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 3, 1990. download
  • Wolgensinger, Werner: Rheinholzen: eine vererbte Leidenschaft. Werdenberger Jahrbuch : Beiträge zur Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 3, 1990. download
  • Annaheim, Hans: Morphologische Dynamik des bündnerischen Rheingebietes. Geographica Helvetica, Band 13, 1958. download
  • Kaiser, Markus: Die Rheindörfer im Werdenberg: das Bild von der „versumpften, unwegsamen und

unbewohnbaren Wildnis“ – und die historischen Tatsachen. Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 9, 1996. download

  • Hochuli, Gerhard R.: Der Rhein : Gestalter der Landschaft – Former der Menschen. Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 3, 1990. download
  • Kessler, Marlies: Mit Bleistift, Feder und Pinsel dem Rhein entlang. Darstellungen der Rheintaler

Landschaft vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 24, 2011. download

  • Mario Lippuner und Hans Heusser: Geschichte der Flusslandschaft und der Amphibien im Alpenrheintal. Zeitschrift für Feldherpetologie 8, Oktober 2001. download
  • Frank Klötzli: Der Rhein – Lebensader einer Region. Neujahrsblatt, herausgegeben von der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich unter Mitwirkung der Naturforschenden Gesellschaften Schaffhausen, Thurgau, Graubünden und der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft St. Gallen auf das Jahr 2006. download
  • Frank Preusser: Characterisation and evolution of the River Rhine system. Netherlands Journal of Geosciences, 2008. download

> Geologie und Hydrologie des Rheintals

  • Walser, Emil: Hydrologische Verhältnisse am Rhein. Wasser- und Energiewirtschaft = Cours d’eau et énergie, Band: 67 (1975), Heft: 5-6. download
  • Weber, Eugen: Geologisch-geographischer Überblick und Besonderheiten des Stromgebietes : von der Quelle bis nach Basel. Wasser- und Energiewirtschaft = Cours d’eau et énergie, Band: 67 (1975), Heft: 5-6. download
  • Peter Zwahlen: Geologie des Alpenrheintales. Terra Plana, 2/2021. download
  • Keller, Oskar: Die geologische Entwicklung des Alpenrheintals. Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 3, 1990. download
  • Keller, Oskar: Geologie und Landschaftsgeschichte der Werdenberger Alpen. Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 2, 1989. download
  • Miescher, Daniel: Das Alpenrheintal: eine geologische Grenzzone: trennendes und Verbindendes im Liechtensteiner und St. Galler Rheintal. Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 29, 2016. download
  • Hantke, René: Die Diffluenz des würmeiszeitlichen Rheingletschers bei Sargans (Kanton St. Gallen) und die spätglazialen Gletscherstände in der Walensee-Talung und im Rheintal. Eiszeitalter und Gegenwart, Band 19, 1968. download
  • Hantke, René: Die Talgabelung von Sargans. Geographica Helvetica: schweizerische Zeitschrift für Geographie. Band 47, 1992, Heft 2. download
  • Hantke, René: Zur Genese des Alpen-Rheintals. Jb. Geo!. B.-A., Band 135, Heft 4, Dezember 1992. download
  • Hantke, René: Zur jungtertiären Geschichte des Alpen-Rheintales. Mitt, österr. geol. Ges. 80/1987, Dezember 1987. download
  • Oskar Keller: Der Rhein-Linth-Gletscher im letzten Hochglazial. 1. Teil: Einleitung; Aufbau und Abschmelzen des Rhein-Linth-Gletschers im Oberen Würm. Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich (2005) 150/1-2. download
  • Oskar Keller: Der Rhein-Linth-Gletscher im letzten Hochglazial. 2. Teil: Datierung und Modelle der Rhein-Linth-Vergletscherung. Klima-Rekonstruktionen. Vierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich (2005) 150/3–4. download
  • Oskar Keller: DER BODENSEE-RHEIN-GLETSCHER IN DEN JÜNGEREN EISZEITEN. KURZFASSUNG. download
  • Hantke, René: Zur Entstehungsgeschichte von Alpenrhein und Bodensee-Becken. Berichte der St. Gallischen Naturwissenschaftlichen Gesellschaft, 2005. download
  • Jordi, Ueli: Eine Übersicht der Gletschergeschichte und Glazialmorphologie im St. Galler Oberland und im Churer Rheintal. Berichte der St. Gallischen Naturwissenschaftlichen Gesellschaft, Band 87, 1994. download
  • Peter Zwahlen: Würmeiszeit und die Rückzugsstadien im Alpenrheintal. 2017. download
  • Lardelli, Renzo: Der Grundwasserstrom des Alpenrheins. Wasser Energie Luft, Band (Jahr): 70 (1978), Heft 5. download
  • Kobel, Max: Die hydrogeologischen Verhältnisse in der Talebene des Werdenbergs. Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald, Band 3, 1990. download
  • Proidl, Catarina: Natur und Mensch form(t)en das Alpenrheintal: zur Landschaftsgenese des längsten Auslasstals der Alpen. Zeitschrift: Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 29, 2016. download
  • Markus Eberle: Zur Lockergesteinsfüllung des St. Galler und Liechtensteiner Rheintales. Eclogae geol. Helv. Vol. 80 Nr. 1, April 1987. download
  • Ludwig, A.: Über die Entstehung des Rheintales und des Bodensees. Jahrbuch der St. Gallischen Naturwissenschaftlichen Gesellschaft, Band 54 (1914-1916). download

> Kartenmaterial

  • Pestalozzi, Heinrich: Plan der Rhein Ebene zwischen Ragaz und dem Schollberg und Aufnahme des Reliefs der Sarganser Wasserscheide zum Behuf einer Untersuchung der Verhältnisse des Rheines zur Thalfläche von Sargans und …. 1818. Zentralbibliothek Zürich. download
  • Pestalozzi, Heinrich: Das Rhein- und Seez-Thal bey Sargans. Winterthur, [1843?] ETH-Bibliothek Zürich. download
  • Eschmann, Johannes: Topographische Karte des Cantons St. Gallen mit Einschluss des Cantons Appenzell. Winterthur, 1851-1856. download
  • Rhein-Correction. Topographische Anstalt von Joh. Wurster u. Comp. (Winterthur), Winterthur, 1862. ETH-Bibliothek Zürich. download
  • Rheinberger, P.: Karte der Arlbergbahn. Zürich, 1883. ETH-Bibliothek Zürich. download
  • Kaiser, Markus: Rheinkarten und Rheinpläne aus 375 Jahren: eine Landschaft im Wandel. Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 3, 1990. download
  • Kaiser, Markus: Die älteste Karte des Alprheintals: ein Frühwerk von Hans Conrad Gyger (1599-1674). Werdenberger Jahrbuch: Beiträge zu Geschichte und Kultur der Gemeinden Wartau, Sevelen, Buchs, Grabs, Gams und Sennwald. Band 24, 2011. download
  • Markus Kaiser: Der Alpenrhein und seine Korrektion in Karten und Plänen. 2004. Beiträge über ausgewählte Sammlungen und zur Kartographiegeschichte der Schweiz. download

Letzte Bearbeitung: 18.12.2025, markus weidmann

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  • Abbildung zu «Linth-Hochwasser»

    Hochwasser GL/GR/SG

    Linth-Hochwasser

    Am Ende der letzten Eiszeit – also vor etwa 12’000 Jahren – breitete sich zwischen Zürich und Sargans ein einziger, grosser See…

  • Abbildung zu «Saar-Hochwasser»

    Hochwasser GL/GR/SG

    Saar-Hochwasser

    Die Saar fliesst von Vilters aus in direkter Linie über die Sarganser Au ins Gebiet Schollberg. Das Einzugsgebiet der Saar ist rund…

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