Diese Karte zeigt in einer Übersicht die Felssturz-Ereignisse, welche in SardoNat präsentiert werden. Sie können über einen Klick auf das Symbol in der Karte – oder über die Navigation links – ausgewählt werden.
Die Analyse von Felssturz-Ereignissen in der Schweiz zeigt:
Kleinere bis mittlere Felsstürze treten im Frühjahr im Zusammenhang mit Frost-Tau-Wechsel, Schneeschmelze und ersten Frühjahrs-Niederschlägen gehäuft auf.
Die kalten Temperaturen führen im Winter zu einer „Entfestigung“ des Gebirges, weil sich das Gestein zusammenzieht (Gesteins-Kontraktion) und sich dadurch Klüfte aufweiten. Dieser Prozess wird im Winter/ Frühling durch einen intensiven Frost-Tau-Wechsel verstärkt.
- Warme Zeiten lösen wenig Felssturz-Ereignisse aus – auch wenn es während diesen warmen Zeiten zu Starkregen bzw. lang anhaltenden Niederschlägen kommt.
Auf dieser Seite
- Felsstürze in der Vergangenheit des Kantons Glarus
- Felsstürze in der Vergangenheit des Kantons St. Gallen
- Felsstürze in der Vergangenheit des Kantons Graubünden
Felsstürze in der Unwetterschaden-Datenbank der WSL
In der Unwetterschaden-Datenbank der WSL werden unter anderem Sturz-Ereignisse erfasst (Bergsturz, Felssturz, Steinschlag). 2019 wurden 413 Ereignisse zwischen 2002 und 2016 ausgewertet. Die Auswertung ergab, dass sich in diesem Zeitraum 121 Felsstürze ereigneten, die zu Schäden führten. Diese haben ein Gesamtvolumen von knapp 4,4 Mio. m3.
Felsstürze in den Jahren 1714 bis 2015

Rote Punkte: Felsstürze in den Jahren 1714 bis 2015 mit einem Volumen von 100’000 bis 1 Million m3, verteilt nach Jahreszeit und Höhenlage. Weinrote Punkte: Bergstürze in den Jahren 1714 bis 2015 mit einem Volumen von mehr als 1 Million m3. Quelle: Dr. Marcia Phillips: Einfluss des Hitzesommers 2015 auf Felsstürze
Quellen
- Ueli Gruner: Bergstürze und Klima in den Alpen – gibt es Zusammenhänge? Bull. angew. Geol. Vol. 11/2 Dezember 2006 download
- Werner Gerber: Naturgefahr Steinschlag – Erfahrungen und Erkenntnisse. WSL Berichte Heft 74, 2019 download
Felsstürze in der Vergangenheit des Kantons Glarus
Felsstürze, die sich in der Vergangenheit des Kantons Glarus ereigneten, werden in der StorMe-Datenbank des Bundesamtes für Umwelt BAFU erfasst. Diese Datenbank ist nicht öffentlich zugänglich.
Literatur
Naturgefahren im Kanton Glarus – Faktenblatt. Auflage 2 – Februar 2022 download
Kontakt
Fachstelle Naturgefahren des Kantons Glarus
Felsstürze in der Vergangenheit des Kantons St. Gallen
Felsstürze, die sich in der Vergangenheit des Kantons St. Gallen ereigneten, werden in der StorMe-Datenbank des Bundesamtes für Umwelt BAFU erfasst. Diese Datenbank ist nicht öffentlich zugänglich.
Die Karte „Kantonaler Ereigniskataster“ präsentiert einen Auszug der in der StorMe-Datenbank enthaltenen Ereignisse. Sie der zeigt, wo es in der Vergangenheit des Kantons St. Gallen zu Naturereignissen kam (Lawinen, Rutschungen, Sturz (Felssturz, Steinschlag), Wasser (Murgänge, Hochwasser, Ufererosion)).
Detaillierte Infos zu einem Sturz-Ereignis (Felssturz oder Steinschlag) erhält man, indem man in der Karte auf einen roten Punkt oder eine rote Fläche klickt.



Literatur
- Naturgefahrenkommission des Kantons St.Gallen: Gravitative Naturgefahren im Kanton St. Gallen. Leitfaden für Vorsorge und Schutz, 2019 download
- Geoportal Uebersicht Naturgefahrenkarte. download
Links
Naturgefahren im Kanton St. Gallen
Naturgefahrenkarten des Kantons St. Gallen
Erläuterung zu den Naturgefahrenkarten
Kontakt
Abteilung Naturgefahren des Kantons St. Gallen
Felsstürze in der Vergangenheit des Kantons Graubünden
Felsstürze, die sich in der Vergangenheit des Kantons Graubünden ereigneten, werden in der StorMe-Datenbank des Bundesamtes für Umwelt BAFU erfasst. Diese Datenbank ist nicht öffentlich zugänglich.
Die Ereigniskarte Sturz präsentiert einen Auszug der in der StorMe-Datenbank enthaltenen Ereignisse. Sie zeigt, wo es in der Vergangenheit des Kantons Graubünden zu Sturzereignissen kam. Als Sturzereignisse bezeichnet man Felsstürze und Steinschlag / Blockschlag.
Detaillierte Infos zu einem Ereignis erhält man, indem man auf die rote Fläche (Prozessraum Sturz) klickt.

Die WebSite Graubünden und Naturgefahren (GraNat) vermittelt ein breitgefächertes Wissen zu Felsstürzen in Graubünden.
Literatur
- Heinrich Jäckli: Gegenwartsgeologie des bündnerischen Rheingebietes. Ein Beitrag zur exogenen Dynamik alpiner Gebirgslandschaften. Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie, Lieferung 36, 1957 download
- Schmid, A.: Die Felssturzgefahren in den rätischen Alpen. Separatabdruck aus Heft 3/1943 der «Mitteilungen der Vereinigung kantonal-schweizerischer Feuerversicherungsanstalten» Bern. download
Links
Graubünden und Naturgefahren GraNat
Kontakt
Amt für Wald und Naturgefahren Graubünden
Letzte Bearbeitung: 16.12.2025, markus weidmann